WARUM SICH SORGEN MACHEN, WENN GOTT DOCH DA IST?  



 

“Ich verstehe schon, daß jemand leidet oder Kummer hat, aber warum sich Sorgen machen, wenn Gott doch da ist? (Anne de Guigné)

Diese Worte kommen aus dem Munde einer sehr jungen Heiligen. Anne de Guigné hat ja auch das treffliche Wort geprägt: “Nichts ist schwer, wenn man Gott liebhat”. Hier begegnet uns eine heilige Einfalt, welche die Worte des Herrn einfach aufnimmt und in die Seele einsenken läßt. So waren sie für Anne eine selbstverständliche Wirklichkeit.

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Der Kreuzweg – 9 Station: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz    



 

V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi,

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.

R. quia per Crucem tuam redemisti mundum

Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

Alles wird zur Vollendung gebracht. Selbst das dreimalige Fallen Jesu steht unter diesem Zeichen. Die unvollkommene, sündhafte Welt soll ganz erlöst werden.

Das dreimalige Fallen des Herrn erinnert an die dreimalige Verleugnung seines geliebten Jüngers Petrus (Mt 26,69-75).

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DAS VATERHAUS



 

“Mein Gott, heiligste Dreifaltigkeit, sei Du meine Wohnung und Geborgenheit, das Vaterhaus, das ich nie verlassen will” (Hl. Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit)!

Hier drückt eine gottliebende Seele in ihren Briefen aus, was Gott Vater uns im Vaterbüchlein immer wieder anbietet: die innigste Beziehung der Seele zu ihrem Schöpfer und Erlöser. Alle Bücher der Welt können diese Liebe nicht umfassend beschreiben. Es gilt, mehr in dem Buch zu lesen, von dem die heilige Jehanne d’Arc sprach: am Herzen Gottes lauschen und unseren Vater so kennenlernen, wie er ist!

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Der Kreuzweg – 8 Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen    




 

V. Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi,

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.

R. quia per Crucem tuam redemisti mundum

Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

Jesus begegnet den Frauen, den “Töchtern Jerusalems”. Sie sind ihm treu geblieben. Ihre Herzen sind verwundet, denn sie sehen den Sohn Gottes, wie er auf dem Weg zur Kreuzigung leidet, wie er für die Menschheit leidet. Es gibt sie also, die sich dem Herrn gegenüber nicht verschlossen haben.

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IN EINEM ANDEREN BUCH LESEN



 

“Lausche am Herzen Gottes! Das ist wichtiger, als vieles zu lesen” (inneres Wort).

Keine Zeit geht verloren, wenn wir am Herzen unseres Vaters lauschen, aber viel Zeit geht verloren, wenn wir die Momente der Einladung Gottes nicht nutzen und sie vorbeigehen lassen. Oft sind wir so in unsere Aktivitäten eingebunden und bereits derart daran gewöhnt, daß wir die wertvollen stillen Momente des Lebens gar nicht mehr richtig wahrnehmen. Es sind jedoch jene Momente, die sich sehr viel tiefer in uns einprägen und uns zu innerlichen Menschen machen.

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