Pfingstsonntag: »Pfingsten – das große Ereignis«

Jetzt bist Du gekommen, geliebter Heiliger Geist. Diesmal kamst Du im Sturm, in einem Brausen (vgl. Apg 2,2), nicht wie damals, bei Deinem Freund Elija (vgl. 1 Kön 19,11-13). Da war es mehr im Verborgenen, wie Du zumeist in den Seelen der Menschen wirkst, die Dich einlassen. Doch heute war es anders, wie es uns die Heilige Schrift schildert. Wie wunderbar und überzeugend war Dein Wirken! Die Apostel redeten und verkündeten in ihrer eigenen Sprache, aber alle anderen verstanden sie in ihrer jeweiligen Sprache.

“Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Kyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber – wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.” (Apg 2,6-11)

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DER RAT DES HEILIGEN FRANZISKUS

 

“Wir müssen nichts anderes tun, als aufrichtig zu sein, dem Willen Gottes zu folgen und ihm in allen Dingen zu gefallen.” (Heiliger Franziskus)

So einfach ist das, was uns der heilige Franziskus vor Augen stellt und was er uns selbst vorgelebt hat. In diesem Rat spiegelt sich auch das Wort des Herrn wider: “Sucht zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit; dann wird euch alles andere dazugegeben” (Mt 6,33).

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DAS GRÖSSTE GLÜCK

“Das größte Glück des Lebens ist die Überzeugung, geliebt zu werden.” (Heiliger Dominikus)

In diesem Glück könnten in der Tat alle Menschen leben, selbst wenn ihre Lebensumstände schwierig sind. Und in Wahrheit ist es so, denn Gott liebt alle Menschen, und das ist objektiv das größte Glück für alle Geschöpfe. Niemand ist ausgeschlossen, denn alle sind von unserem himmlischen Vater eingeladen, seine Liebe kennenzulernen und in ihr zu leben.

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Vorbereitung auf Pfingsten: »Das Volk Gottes«

“Gib dem Volk, das Dir vertraut,
das auf Deine Hilfe baut,
Deine Gaben zum Geleit.

Laß es in der Zeit bestehen,
Deines Heils Vollendung sehen
und der Freuden Ewigkeit!”

(Auszug aus der Pfingstsequenz)

Wer gehört zu diesem Volk des Herrn?

Von der Berufung her gesehen sind es alle Menschen. Denn Gott will, daß alle gerettet werden. Deshalb hat er, wie wir wissen, seinen Sohn gesandt, um alle als seine Kinder zu sich heimzuführen.

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Vorbereitung auf Pfingsten: »Komm, o Du glückselig‘ Licht!«

“Komm, o Du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund!

Ohne Dein lebendig Wehen,
kann im Menschen nichts bestehen,
kann nichts heil sein noch gesund!

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile Du, wo Krankheit quält!

Wärme Du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt!”

(Auszug aus der Pfingstsequenz)

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INNERE WEISUNG DURCH DEN HERRN

“Gehe tief und kehre immer bei mir ein. Dann wirst du innere Weisung empfangen.” (Inneres Wort)

Unser Vater wird uns nie ohne Weisung lassen. Sie kann auf verschiedenen Wegen zu uns kommen. Im obigen Wort ruft Gott uns in unser Inneres. Wenn wir unseren Vater in unserer Seele suchen, ihn wahrnehmen, bei ihm einkehren und dort verweilen, kann er uns leicht seinen Willen mitteilen.  Die vielen äußeren Einflüsse und Ablenkungen gehen dann zurück. Je besser wir gelernt haben, die inneren Wahrnehmungen, die von Gott kommen, von anderen Impulsen aus der eigenen Natur oder gar von der dunklen Seite zu unterscheiden, desto selbstverständlicher werden wir die Weisungen des Herrn erkennen.

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EIN MAL DEM VATER DANKEN

“Wäre das Wort »Danke« das einzige Gebet, das du je sprichst, so würde es genügen.” (Meister Eckhart)

Man könnte denken, daß man sich den Weg zum Heil des Menschen damit zu einfach macht.

Doch können wir uns auch an ein Wort aus dem Vaterbüchlein erinnern, in dem es heißt, daß der Mensch, der Gott aufrichtig seinen Vater nennt, nicht verlorengeht.

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