Reflexionen zur Fastenzeit: »Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke!«

Das Ziel der Reflexionen zur Fastenzeit ist es, daß wir bessere Jünger des Herrn werden, gerade auch angesichts seiner unendlichen Liebe, die er uns insbesondere durch sein Leid und seinen Tod für die Menschheit am Kreuz von Golgotha erwiesen hat. Möge unser Herz brennen, daß jeder Mensch mit der Liebe unseres himmlischen Vaters in Berührung kommt und so den sicheren Weg in die Ewigkeit findet, wo er, mit unaussprechlichen Freuden beschenkt, für immer mit Gott und den Seinen vereint leben wird.

Bessere Jünger sein bedeutet, daß wir noch tiefer mit dem Willen unseres Herrn vereint sind, die uns gestellte Aufgabe mit dem rechten Eifer erfüllen und sie auch noch – im Licht des Herrn – tiefer verstehen. Vor allem gilt es in der Liebe zu wachsen. Sie ist das höchste Gut und wir werden immer mehr verstehen, daß sie es ist, die alles zu überwinden vermag!

Weiterlesen

Reflexionen zur Fastenzeit: »Für Gott gibt es keine aussichtslose Situation«

 

Die »discretio« hat uns dahin geführt, die gegenwärtige kirchliche Situation als eine Gefährdung der Gläubigen zu erkennen, die Verdunkelung des Zeugnisses der Kirche für die Welt wahrzunehmen und noch über den menschlichen Bereich hinaus die “Fürsten und Gewalten” am Werk zu sehen, die in Feindschaft gegen den “Herrn und seinen Gesalbten” ihr Unwesen treiben und oft Strippenzieher für all das sind, was nicht mehr der Verherrlichung Gottes und daher dem Menschen wahrhaft dient.

Der Vollständigkeit halber ist auch noch ein Blick auf die Welt zu werfen. Es ist unschwer zu erkennen, wie ganze Nationen unter der Herrschaft der Finsternis stehen, auch ehemals mehr christlich geprägte Staaten unter dem Einfluß abstruser Politik sich großen Übeln geöffnet haben, wie u.a. Abtreibung, Genderwahn und vieles mehr. Das bewirkt, daß diese dunklen Kräfte es erreicht haben, daß auch solche Staaten heute – mit wenigen Ausnahmen – zu jenen Reichen gehören, über die Satan herrscht. Nehmen wir noch die Kriege und die damit verbundenen Ungerechtigkeiten hinzu, dann schauen wir in ein Meer des Grauens, voller Korruption und Unreinheit.

Weiterlesen

DER WEG ZUR GRÖSSEREN FRUCHTBARKEIT

“O mein Jesus, ich weiß, daß man, um den Seelen nützlich zu sein, die engste Vereinigung mit dir anstreben muß, der du die ewige Liebe bist.” (Sr. Faustyna Kowalska)

Wenn wir für andere Menschen so fruchtbar wie möglich sein wollen, dann geschieht dies durch die innige Vereinigung mit Gott. Jeden Tag sind wir eingeladen, die Liebe zu unserem Herrn zu vertiefen und so auch immer inniger mit unserem Vater vereint zu sein. Jesus hat uns ja in diese Liebe hineingerufen, wie es in den Abschiedsreden des Johannesevangeliums deutlich wird: “Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen”. (Joh17,26)

Weiterlesen

Reflexionen zur Fastenzeit: Der Einfluß der Finsternis

Im Sinne der »discretio« (Unterscheidung der Geister) ist es unumgänglich, die Krise in der Kirche zu betrachten, denn wie sonst könnten wir als Jünger des Herrn die richtigen Schlüsse ziehen, wie wir damit umgehen sollen? Wenn wir die Augen davor verschließen, tun wir so, als hätte sich nichts geändert, und werden selbst zu Trägern modernistischer Irrtümer! Stimmen wir den Irrtümern sogar zu, dann arbeiten wir – ohne es vielleicht zu realisieren – auf der Seite derer, welche die Kirche zerstören oder in eine humanistische Gemeinschaft umwandeln wollen, wie es Dietrich von Hildenbrand so anschaulich beschrieben hat.

Wenn wir schweigen, obwohl wir die Irrtümer zu erkennen vermögen, dann sollten wir uns die Worte Papst Felix III. zu Herzen nehmen: Sich einem Irrtum nicht zu widersetzen, bedeutet, ihn zu billigen, und die Wahrheit nicht zu verteidigen, bedeutet, sie zu unterdrücken.”

Weiterlesen

NICHT ENTMUTIGEN LASSEN!

“Laß Dich niemals entmutigen! Wir schauen auf dich und lassen nicht mehr geschehen, als du in uns zu tragen vermagst”. (Inneres Wort)

Es gibt Situationen auf unserem Weg der Nachfolge, in denen wir diesen Zuspruch besonders benötigen. Unser Vater läßt manchmal, vielleicht auch öfter, Dinge zu, die für uns schwer zu bewältigen sind. Das kann im persönlichen Bereich geschehen, aber auch in der Welt und in der Kirche. Es sind Kreuze, die wir zu tragen haben, deren Sinn sich uns nur schwer erschließt und die wir nur im Glauben tragen können.

Weiterlesen

Reflexionen zur Fastenzeit: »Eintrübung des Lichtes«        

In der gestrigen Betrachtung haben wir im Sinne der Unterscheidung der Geister einige Fehlentwicklungen in der Hierarchie der Kirche benannt und aufgezeigt, wie sie sich auch auf das Leben der einfachen Gläubigen auswirken. Noch tragischer ist es jedoch, wenn sich das Antlitz der Kirche so verändert, daß sie in vielen Bereichen mehr dem Geist der Welt entspricht, als das Licht des Evangeliums unter allen Völkern zu sein.

Wir müssen uns vor Augen stellen, daß die kirchliche Verkündigung die unvergleichlich wichtige Aufgabe hat, die Menschen mit dem Heil in Berührung zu bringen, das der himmlische Vater allen Menschen anbietet. Anders ausgedrückt: Es geht – und das hat die Verkündigung bis in diese Zeit hinein verstanden – um die Rettung der Seelen. Der Mensch vermag sich nicht selbst aus seiner Misere zu retten, sondern ist auf die Gnade Gottes angewiesen. Diese wird ihm in Jesus angeboten, und die Kirche begleitet ihn nun mit allen Mitteln, die Gott ihr zugedacht hat.

Weiterlesen

ZÖGERE NIE, DIE WAHRHEIT ZU SAGEN!

“Zögere nie, die Wahrheit zu sagen!” (Inneres Wort)

Die Wahrheit ist ein unermessliches Gut. Ohne sie verschwimmt alles und die Wirklichkeit nimmt illusionäre Züge an. Als Christen haben wir den erkannt, der selbst die Wahrheit ist (Joh 14,6) und vom Thron des Vaters zu uns kommt. Vor dem Statthalter Pilatus bekennt Jesus: “Ich bin in die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen(Joh 18,37), d.h. um unseren himmlischen Vater zu bekennen, von dem alles seinen Ausgang nimmt.

Weiterlesen