Als Paulus nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen. Aber alle fürchteten sich vor ihm, weil sie nicht glaubten, daß er ein Jünger war. Barnabas jedoch nahm sich seiner an und brachte ihn zu den Aposteln. Er berichtete ihnen, wie Saulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe und daß dieser zu ihm gesprochen habe und wie er in Damaskus freimütig im Namen Jesu aufgetreten sei. So ging er bei ihnen in Jerusalem ein und aus, trat freimütig im Namen des Herrn auf und führte auch Streitgespräche mit den Hellenisten. Diese aber planten, ihn zu töten. Als die Brüder das erkannten, brachten sie ihn nach Cäsarea hinab und schickten ihn von dort nach Tarsus. Weiterlesen
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UNSER VATER LIEBT UNS MEHR ALS SICH SELBST
“Endlich erschuf ich den Menschen. Mein Werk gefiel mir. Der Mensch beging die Sünde, doch genau hier offenbart sich meine unendliche Güte” (aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio).
In seiner Allwissenheit wußte unser Vater, daß der Mensch sich durch die Sünde von ihm trennen würde. Doch seine Liebe ließ sich nicht aufhalten, den Menschen trotz dieses Wissens ins Leben zu rufen und sich an seinem Werk zu erfreuen. Die Sünde des Menschen hat Gott mit einer noch größeren Güte beantwortet und uns so einen Weg des Heils eröffnet. Wir alle, die wir seinem Sohn folgen, kennen diesen Weg und vermögen auf ihm die Liebe unseres Vaters immer tiefer zu verstehen.
Die Apostelgeschichte (Apg 9, 17–25): »Paulus wird wieder sehend und verkündet den Herrn«
Hananias ging hin und trat in das Haus ein; er legte ihm die Hände auf und sagte: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Weg, den du gekommen bist, erschienen ist; du sollst wieder sehen und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden. Sofort fiel es wie Schuppen von seinen Augen und er sah wieder; er stand auf und ließ sich taufen. Und nachdem er etwas gegessen hatte, kam er wieder zu Kräften. Einige Tage blieb er bei den Jüngern in Damaskus; und sogleich verkündete er Jesus in den Synagogen: Dieser ist der Sohn Gottes. Alle, die es hörten, waren fassungslos und sagten: Ist das nicht der Mann, der in Jerusalem alle vernichten wollte, die diesen Namen anrufen? Und ist er nicht auch hierhergekommen, um sie gefesselt vor die Hohepriester zu führen? Saulus aber trat umso kraftvoller auf und brachte die Juden in Damaskus in Verwirrung, weil er ihnen darlegte, daß Jesus der Christus ist.
WIR SIND WESEN NACH DEM BILDE GOTTES
“Ich bin der ewige Gott, und als ich alleine lebte, dachte ich schon, in meiner Allmacht, Wesen nach meinem Bilde zu schaffen” (aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio).
Wir Menschen sind also schon seit Urzeiten im Plan der Liebe unseres Vaters. Wenn wir wissen, daß unser Vater schon immer an uns gedacht hat, dann erhebt uns das über den normalen Ablauf der Zeit. Und so ist es mit jedem Leben, das aus der Güte unseres Vaters hervorgeht: Es ist bejaht, es ist gewollt, es ist ins Dasein gerufen, weil unser Vater es schon immer so wollte und alles dafür vorbereitet hat. Mit unendlicher Weisheit und Fürsorge hat er für alles gesorgt, was wir zum Leben brauchen. Im Vaterbüchlein heißt es:
Die Apostelgeschichte: (Apg 9,1–22 ): »Die Bekehrung des Saulus«
Saulus wütete noch immer mit Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn. Er ging zum Hohepriester und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damaskus, um die Anhänger des Weges Jesu, Männer und Frauen, die er dort finde, zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen. Unterwegs aber, als er sich bereits Damaskus näherte, geschah es, daß ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte. Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Er antwortete: Wer bist du, Herr? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Steh auf und geh in die Stadt; dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst! Die Männer aber, die mit ihm unterwegs waren, standen sprachlos da; sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemanden.
DIE FREUDE GOTTES AN UNS
Vorbemerkung: In den folgenden Betrachtungen werde ich mich auf Texte des Vaterbüchleins, wie ich es gerne nenne, beziehen. Dabei handelt es sich um eine kirchlich anerkannte Privatoffenbarung von Gott Vater an Madre Eugenia Ravasio. Es ist sehr empfehlenswert, dieses kleine Büchlein im Gesamtkontext zu lesen. Hier der Link: https://fatherspeaks.net/pdf/der_vater_spricht_deutsch_v-2004-12.pdf
“Ein Maler freut sich beim Betrachten eines von ihm gemalten Bildes; ebenso gefällt es mir, und ich freue mich, zu den Menschen zu kommen, dem Meisterwerk meiner Schöpfung!” (aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)
Die Apostelgeschichte (Apg 8,26–40): »Die Taufe des Äthiopiers«
Ein Engel des Herrn sagte zu Philippus: Steh auf und geh nach Süden auf der Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt! Sie führt durch eine einsame Gegend. Und er stand auf und ging. Und siehe, da war ein Äthiopier, ein Kämmerer, Hofbeamter der Kandake, der Königin der Äthiopier, der über ihrer ganzen Schatzkammer stand. Dieser war gekommen, um in Jerusalem anzubeten, und fuhr jetzt heimwärts. Er saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. Und der Geist sagte zu Philippus: Geh und folge diesem Wagen! Philippus lief hin und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen. Da sagte er: Verstehst du auch, was du liest? Jener antwortete: Wie könnte ich es, wenn mich niemand anleitet? Und er bat den Philippus, einzusteigen und neben ihm Platz zu nehmen. Der Abschnitt der Schrift, den er las, lautete: Wie ein Schaf wurde er zum Schlachten geführt; und wie ein Lamm, das verstummt, wenn man es schert, so tat er seinen Mund nicht auf.
