DER VATER SIEHT UNS SCHON VON WEITEM KOMMEN

“Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Erbarmen mit ihm!” (Lk 15,20).

Wir alle kennen die bewegende Passage im Neuen Testament vom verlorenen Sohn, der, nachdem er sein Vermögen verschleudert hatte, in sein Vaterhaus zurückkehrte. Dort wurde er von seinem Vater mit Freude empfangen und man feierte ein Fest. Wir verstehen sehr gut, daß uns etwas von dem wahren Bild unseres himmlischen Vaters vermittelt werden soll.

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Das Kommen des Herrn

 

1 Thess 4,13-18

Brüder, wir wollen euch über die Entschlafenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott die Entschlafenen durch Jesus in die Gemeinschaft mit ihm führen. Denn dies sagen wir euch nach einem Wort des Herrn: Wir, die Lebenden, die noch übrig sind bei der Ankunft des Herrn, werden den Entschlafenen nichts voraushaben. Denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen, wenn der Befehl ergeht, der Erzengel ruft und die Posaune Gottes erschallt. Zuerst werden die in Christus Verstorbenen auferstehen; dann werden wir, die Lebenden, die noch übrig sind, zugleich mit ihnen auf den Wolken in die Luft entrückt zur Begegnung mit dem Herrn. Dann werden wir immer beim Herrn sein. Tröstet also einander mit diesen Worten! Weiterlesen

DER GÖTTLICHE KÜNSTLER

“Der Heilige Geist ist immer bereit, zu erleuchten und zu stärken.” (Inneres Wort)

Die schöpferische Freundschaft des Heiligen Geistes wird für alle jene wirksam, die sich um die Liebe zu unserem himmlischen Vater bemühen. Er begleitet, stärkt und erleuchtet die menschliche Seele, sodaß sie zum Lobpreis Gottes wird und Gott sich zunehmend in ihr verherrlichen kann.

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Demut – die Mutter aller Tugenden

Sir 3,17-18.20.28-29

Mein Sohn, bei all deinem Tun bleibe bescheiden und du wirst geliebt werden von anerkannten Menschen! Je größer du bist, umso mehr demütige dich und du wirst vor dem Herrn Gnade finden! Denn groß ist die Macht des Herrn, von den Demütigen wird er gerühmt. Es gibt keine Heilung für das Unglück des Hochmütigen, denn eine Pflanze der Bosheit hat in ihm Wurzel geschlagen. Das Herz eines Verständigen wird einen Sinnspruch überdenken und das Ohr des Zuhörers ist die Sehnsucht des Weisen.

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Verantwortung übernehmen für das eigene Leben

Mt 25,14-30

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Sofort begann der Diener, der fünf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf dazu. Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei dazu. Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener.

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