Die Dankbarkeit

Lk 17,11-19

Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein. Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, daß er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war aus Samarien. Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn rein geworden. Wo sind die übrigen neun? Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden? Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen.

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DIE SCHUTZENGEL

“Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.” (Ps 91,11)

Die Sorge unseres Vaters kennt keine Grenzen und läßt uns in den Gefahren auf unserem Lebensweg nicht allein. Er stellt uns die liebenswürdigsten Freunde zur Seite, die ihrerseits glücklich sind, uns irdischen Brüdern zu helfen. Es sind die heiligen Engel, die unsere Schützer und Erzieher sein sollen. In ihnen zeigt uns der Vater seine ganze liebende Zuneigung. Hätte er sich bessere und wunderbarere Begleiter aussuchen können, als jene, die ihn schauen und ihm mit glühender Liebe dienen? Nein, sonst hätte er es getan!

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Hören und Tun

Lk 11,27-28

In jener Zeit, als Jesus zum Volk redete, rief eine Frau aus der Menge ihm zu: Selig die Frau, deren Leib dich getragen und deren Brust dich genährt hat. Er aber erwiderte: Selig sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es befolgen.

Wenn wir dem liturgischen Kalender der traditionellen Messe folgen, dann feiern wir am 11. Oktober das Fest der Mutterschaft Mariens. Die Kirche hat diese besondere Berufung der Gottesmutter über die Jahrhunderte hinweg hochgepriesen und zu Recht die Jungfrau Maria mit diesem Fest eigens geehrt.

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Ein Stärkerer muß kommen

Lk 11,14-26 

In jener Zeit trieb Jesus einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten. Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus. Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel. Doch er wußte, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden, und ein Haus ums andere stürzt ein. Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, daß ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe. Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil. Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.

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