GEHEILIGT WERDE DEIN NAME!

387. Kleine Vaterbetrachtung

Im Vaterbüchlein von Madre Eugenia stellt Gott in Bezug auf das Vaterunser, das wir täglich beten die Frage: Wird mein Name »Vater« wirklich geheiligt?”

Wenn wir dieser Frage nachgehen, werden wir sicher bald merken, daß dies nicht genügend der Fall ist. Gott als liebenden Vater zu erkennen ist für viele Menschen sicher noch sehr viel weiter entfernt, als zu erahnen, daß Gott der Schöpfer ist oder eine sehr vage Kenntnis von einem höheren Wesen zu haben, ganz abgesehen von esoterischen Vorstellungen, in denen Gott eine »Kraft« oder »Energie« ist, die alles durchwaltet und vielen anderen unvollkommenen, irrigen und falschen Gottesbildern. Weiterlesen

Der objektive Wert des Segens

Gen 27,1-5;15-29

Als Isaak alt geworden und seine Augen zu schwach waren, um noch etwas zu sehen, rief er seinen älteren Sohn Esau und sagte zu ihm: Mein Sohn! Er antwortete: Hier bin ich. Da sagte Isaak: Sieh! Ich bin alt geworden. Ich weiß nicht, wann ich sterbe. Nimm jetzt dein Jagdgerät, deinen Köcher und deinen Bogen, geh aufs Feld und jag mir ein Wild! Bereite mir dann ein leckeres Mahl, wie ich es gern mag, und bring es mir! Dann will ich essen, damit meine Lebenskraft dich segne, bevor ich sterbe.

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Die Verherrlichung des Vaters

Joh 17,1-8

Jesus erhob seine Augen zum Himmel und sagte: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht! Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das aber ist das ewige Leben: daß sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.

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DAS GRÖSSTE, WAS GESCHEHEN KANN

386. Kleine Vaterbetrachtung

“Es gibt nichts Größeres, als wenn der Mensch zu Gott heimkehrt, seine Liebe erfährt und aufnimmt.” (inneres Wort)

Die große Heimkehr der Menschheit zu unserem himmlischen Vater steht noch aus! Das Ziel der Menschheit ist also noch nicht erreicht. Es geschieht also noch nicht der Wille des Vaters “wie im Himmel so auf Erden” (Mt 6,9), wie Gott es vorgesehen hat. Oft weiß der Mensch gar nicht, daß er einen Schöpfer hat, und erst recht nicht, daß dieser Schöpfer sein Vater ist, der nichts lieber möchte, als daß sein Kind zu ihm heimkehrt. Weiterlesen

Jesus vergibt die Sünden

Mt 9,1-8

In jener Zeit stieg Jesus in das Boot, fuhr über den See und kam in seine Stadt. Da brachte man auf einer Tragbahre einen Gelähmten zu ihm. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Hab Vertrauen, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! Da dachten einige Schriftgelehrte: Er lästert Gott.

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Befreit durch das Evangelium

Mt 8,28-34 

Als Jesus an das andere Ufer kam, in das Gebiet von Gadara, liefen ihm aus den Grabhöhlen zwei Besessene entgegen. Sie waren so gefährlich, daß niemand den Weg benutzen konnte, der dort vorbeiführte. Sofort begannen sie zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Sohn Gottes? Bist du hergekommen, um uns schon vor der Zeit zu quälen? In einiger Entfernung weidete gerade eine große Schweineherde.

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