“Als ich noch gestaltlos war, sahen mich bereits deine Augen. In deinem Buch sind sie alle verzeichnet: die Tage, die schon geformt waren, als noch keiner von ihnen da war.” (Ps 139,16)
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Das Licht der Völker
Jes 60,1-6 (Lesung im Novus und Vetus Ordo)
Auf, werde licht, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz. Blick auf und schau umher: Sie alle versammeln sich und kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter trägt man auf den Armen herbei.
DIE GLUT DER LIEBE GOTTES IST UNSER MASSSTAB
“Der Schatten ist nicht Euer Maßstab, sondern die Glut meiner Liebe” (inneres Wort)
Ohne Zweifel leben wir in einer Zeit, die stark von einem geistigen Schatten geprägt ist.
Der Petrusdienst in unserer Zeit
Im Vetus Ordo wird heute des Heiligen Telesphorus gedacht. Der Bischofsliste des Heiligen Irenäus von Lyon gemäß war er der sechste Nachfolger des Heiligen Petrus und ist als Märtyrer gestorben. Bevor er Papst wurde, soll Telesphorus als Eremit auf dem Berge Karmel gelebt haben. Die folgenden Worte aus dem Petrusbrief sind der Lesung seines Gedenktages entnommen.
DAS ANTLITZ DES SOHNES IN DER KIRCHE
“In der Kirche soll das Antlitz meines Sohnes aufleuchten.” (Inneres Wort)
“Wer mich sieht, sieht den Vater”, antwortet Jesus dem Philippus, als dieser ihn bat: “Zeig uns den Vater!” (Joh 14,8-9)
Die Werke der Gerechtigkeit
1 Joh 3,7-10
Meine Kinder, laßt euch von niemand in die Irre führen! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie Er gerecht ist. Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören. Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde, weil Gottes Same in ihm bleibt. Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt. Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen: Jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht aus Gott.
EIN FEST WAHRER FREIHEIT
“Ihr seid meine Söhne und Töchter, ihr dürft mir sagen, daß ich euer Vater bin. Aber unterlaßt es nicht, mir auch entsprechend zu vertrauen, denn ohne dieses Vertrauen werdet ihr nie wahrhaft frei sein.” (Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)
