Wehe denen, die gottlos leben

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Am 6,1a.4–7

Weh den Sorglosen auf dem Zion und den Selbstsicheren auf dem Berg von Samaria! Ihr liegt auf Betten aus Elfenbein und faulenzt auf euren Polstern. Zum Essen holt ihr euch Lämmer aus der Herde und Mastkälber aus dem Stall. Ihr grölt zum Klang der Harfe, ihr wollt Musikinstrumente erfinden wie David. Ihr trinkt den Wein aus Opferschalen, ihr salbt euch mit feinsten Ölen, aber über den Untergang Josefs sorgt ihr euch nicht. Darum müssen sie jetzt in die Verbannung, allen Verbannten voran. Das Fest der Faulenzer ist vorbei. 

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Das Herz in Gott verankern

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Koh 11,9- 2,8

Freu dich, junger Mann, in deiner Jugend, sei heiteren Herzens in deinen frühen Jahren! Geh auf den Wegen, die dein Herz dir sagt, zu dem, was deine Augen vor sich sehen. Aber sei dir bewußt, daß Gott dich für all das vor Gericht ziehen wird. Halte deinen Sinn von Ärger frei, und schütz deinen Leib vor Krankheit; denn die Jugend und das dunkle Haar sind Windhauch. Weiterlesen

VERTRAUE MIR, ICH BIN DEIN VATER!

100. Kleine Vaterbetrachtung

Heute ist ein erstes Jubiläum der “kleinen Vaterbetrachtungen”: Es ist die hundertste Meditation. Grund genug, unserem himmlischen Vater zu danken und all jenen, die mitarbeiten, beten und zuhören.

“Vertraue mir, ich bin Dein Vater!” (inneres Wort)

Das Wort faßt zusammen, was in all den Betrachtungen immer wieder zur Sprache kam. Unser himmlischer Vater möchte, daß wir in einem uneingeschränkten Vertrauen ihm gegenüber leben. Die Begründung ist einfach und zugleich unauslotbar tief: “Ich bin Dein Vater!”  Das genügt! Weiterlesen

DIE HEILIGE SPUR

99. Kleine Vaterbetrachtung

“Gottes Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat.”  (Eph 2,10)

Alles hat unser Vater für uns vorbereitet.

Es geht in unserem Leben nicht primär darum, eigene Ideen zu verwirklichen. Sie sind begrenzt und reihen sich endlos aneinander, ohne wirklich einen Weg zu weisen. Weiterlesen

Alles hat seine Stunde

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Koh 3,1-11

Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Abernten der Pflanzen, eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen, eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz; eine Zeit zum Steinewerfen und eine Zeit zum Steinesammeln,  eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit, die Umarmung zu lösen, eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren, eine Zeit zum Behalten und eine Zeit zum Wegwerfen, eine Zeit zum Zerreißen und eine Zeit zum Zusammennähen, eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden, eine Zeit zum Lieben und eine Zeit zum Hassen, eine Zeit für den Krieg und eine Zeit für den Frieden. Weiterlesen

Die Begrenztheit des Geschöpflichen

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Koh 1,2-11

Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch. Welchen Vorteil hat der Mensch von all seinem Besitz, für den er sich anstrengt unter der Sonne? Eine Generation geht, eine andere kommt. Die Erde steht in Ewigkeit. Die Sonne, die aufging und wieder unterging, atemlos jagt sie zurück an den Ort, wo sie wieder aufgeht. Weiterlesen

VERWEILE IN MIR UND ICH IN DIR!

98. Kleine Vaterbetrachtung

“Verweile in mir und ich in Dir!” (inneres Wort)

Verweilen bedeutet bleiben, nicht gleich weitergehen und anderes tun; wir könnten auch sagen: genießen.

Bei den vergänglichen Dingen können wir nicht verweilen. Würden wir es tun, dann gäben wir ihnen eine Bedeutung, die ihnen nicht zusteht, und wir selbst könnten keinen wirklichen Gewinn daraus ziehen. Unsere Seele wäre nicht mit dem erfüllt, nach was sie sich in der Tiefe sehnt. Weiterlesen