Der königliche Weg

1 Kor 12,31-13,13

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüßte und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts. Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, läßt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.

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GOTT KOMMT SEHR NAHE

“Wenn ihr bereit seid, mich aufzunehmen, werde ich euch sehr nahekommen.” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)

Es ist eine Verheißung unseres himmlischen Vaters, deren Erfüllung von uns abhängt. Wir wissen, was Gott meint. Es gilt, Gott in unser Herz einzulassen und ihm Wohnung zu geben, sodaß unser himmlischer Vater immer darin einkehren kann. Wenn unser Vater sein Zelt in uns aufgeschlagen hat, wenn wir uns nie von ihm abwenden und diese heilige Liebe pflegen, dann wird der Herr uns sehr nahekommen.

Was bedeutet das?

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Gedächtnis der Schmerzen Mariens

Der heutige Gedenktag geht auf das »Fest der Sieben Schmerzen Mariens« zurück, welches von Papst Benedikt XIII. im Jahre 1721 eingeführt wurde.

Im christlichen Osten ist die Verehrung der Schmerzensmutter, der »Mater Dolorosa«, schon seit frühesten Zeiten bekannt. Der große geistliche Dichter Ephräm der Syrer (+373) besingt die Schmerzensmutter unter dem Kreuz, und viele Schriftsteller des christlichen Altertums weisen auf die Schmerzen Mariens hin. Diese Texte gingen dann in die Liturgie der Ostkirche ein. Seit dem sechsten Jahrhundert ist dort die Darstellung Mariens unter dem Kreuz allgemein verbreitet.

Im Westen breitete sich die Verehrung der Schmerzensmutter erst ab dem 12. Jahrhundert aus. Der 1233 gegründete Servitenorden der Diener Mariens machte die Andacht zur »Mater Dolorosa« in weiten Schichten des Volkes bekannt. In dieser Zeit entstand auch das berühmte »Stabat Mater«, der Hymnus an die Schmerzensmutter. Seit dem Mittelalter ist die Verehrung der Schmerzensmutter tief im Herzen der Katholiken verwurzelt; auch Wallfahrten entstanden zu den Gnadenbildern, die Jesus nach der Kreuzabnahme im Schoß seiner betrübten Mutter zeigen, der Pietà.

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Das Kreuz, das Zeichen des Heils

Phil 2,6-11

Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: “Jesus Christus ist der Herr” zur Ehre Gottes, des Vaters.

Das Kreuz unseres Herrn ist in seiner ganzen Tiefe nur vom Blick der Liebe her zu verstehen. Ohne diesen Blick bleibt uns die eigentliche Botschaft verschlossen.

“Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn für uns hingab” (Joh 3,16).

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DIE VERPFLICHTUNG DURCH DEN GLAUBEN

 

“Wer immer den Glauben empfängt, ist auch gehalten, ihn mitzuteilen. Das Licht des Herrn, das in unsere Finsternis hineinleuchtet, ist das Licht für die Welt. Wir schulden es allen unseren Mitmenschen.” (Heiliger Papst Johannes Paul II.)

Mit diesen Worten rief Papst Johannes Paul II. dazu auf, allen Menschen das Evangelium zu verkünden. Damit hat er seinem Auftrag als Papst entsprochen.

Nichts liegt unserem himmlischen Vater mehr am Herzen! Dazu hat er seinen Sohn gesandt.

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DAS ABENTEUER DER SELBSTLOSEN LIEBE

“Die Leute sind unvernünftig, unlogisch und selbstbezogen. Liebe sie trotzdem! Wenn du Gutes tust, werden sie dir egoistische Motive und Hintergedanken vorwerfen. Tue trotzdem Gutes! Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und echte Feinde. Sei trotzdem erfolgreich! Das Gute, das du tust, wird morgen vergessen sein. Tue trotzdem Gutes! Was du in jahrelanger Arbeit aufgebaut hast, kann über Nacht zerstört werden – baue trotzdem! Deine Hilfe wird wirklich gebraucht, aber die Leute greifen dich vielleicht an, wenn du ihnen hilfst. Hilf ihnen trotzdem!” (Mutter Teresa von Kalkutta)

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Die ganze Fülle Gottes

Heute betrachten wir die Lesung des XVI. Sonntags nach Pfingsten gemäß der Leseordnung des Alten Ritus.

Eph 3,13-21

Brüder! Ich bitte euch, werdet nicht mutlos wegen der Drangsale, die ich für euch erleide; das bedeutet ja für euch Ruhm. Darum beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, von dem jedes Geschlecht im Himmel und auf Erden seinen Namen hat; Er möge euch nach dem Reichtum Seiner Herrlichkeit verleihen, daß ihr durch Seinen Geist dem inneren Menschen nach kraftvoll erstarket; daß Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr selbst in der Liebe festgewurzelt und gegründet seiet. So möget ihr mit allen Heiligen begreifen die Breite und Länge, die Höhe und Tiefe und auch die Liebe Christi verstehen, die alles Erkennen übersteigt, und so mit der ganzen Fülle Gottes erfüllt werden. Ihm aber, der vermöge der in uns wirkenden Kraft über all das hinaus noch weit mehr zu tun vermag, als wir erflehen und erdenken können, Ihm sei die Ehre in der Kirche und in Christus Jesus durch alle Geschlechter von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Weiterlesen