DIE HEILIGE KATHARINA VON ALEXANDRIEN: »Ich werde euch die Worte und die Weisheit eingeben«

Heute werfen wir einen Blick auf die heilige Katharina von Alexandrien, die im dritten bis ins frühe vierte Jahrhundert lebte. Als einzige Tochter des heidnischen Königs Costus erhielt sie eine gute Ausbildung. Schon in jungen Jahren wurde sie Christin.

Als sie hörte, daß Kaiser Maxentius das gesamte Volk nach Alexandrien zitierte, um dort den Göttern zu opfern, eilte sie dorthin, wo die Christen sich befanden, die in großer Todesfurcht zu den Opfern geführt wurden.

Mutig suchte Katharina den Kaiser auf und sprach zu ihm:

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Die Tugend der Tapferkeit (Teil III)

 

Letzte Woche haben wir im Zusammenhang mit drei Lesungen aus dem Buch der Makkabäer die Tugend der Tapferkeit betrachtet und dabei tapfere Männer und Frauen aus Israel kennengelernt. Weiterhin habe ich darauf hingewiesen, daß wir für unser Zeugnis in der Welt diese Tugend brauchen. Im Extremfall kann es bis zum Martyrium gehen. Diese Tugend der Tapferkeit können wir mit unserem Willen einüben und uns somit aneignen, sodaß sie mit der Zeit zu uns gehört. Man darf sich auch nicht davon abschrecken lassen, wenn man von Natur aus ängstlich ist. Die Geschichte der Novizin Blanche de la Force mg gerade ängstlichen Seelen Mut machen, daß auch sie mit der Gnade Gottes zu heroischen Taten fähig sein können.

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Christkönigssonntag – “Das Reich Christi”  

Lk 23,35b–43

In jener Zeit verlachten die führenden Männer des Volkes Jesus und sagten: Andere hat er gerettet, nun soll er sich selbst retten, wenn er der Christus Gottes ist, der Erwählte. Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig und sagten: Wenn du der König der Juden bist, dann rette dich selbst! Über ihm war eine Aufschrift angebracht: Das ist der König der Juden. Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Christus? Dann rette dich selbst und auch uns! Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst! Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.

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Die Tugend der Tapferkeit (Teil II)    

Die Tapferkeit, die als Kardinaltugend gilt, gehört zur geistigen Grundausstattung eines jeden Soldaten. Wenn er sich diese Tugend nicht aneignet, kann man ihn bei schweren Kämpfen nicht einsetzen. Die Angst würde ihn so sehr erfassen, daß er eine Gefährdung für alle Kameraden darstellen würde. Das sehen wir leicht ein, wenn wir an ein reales Kriegsgeschehen denken.

Der reale Krieg ist auch ein Abbild des geistigen Krieges, in dem wir uns befinden. Der Heilige Paulus macht uns im Epheserbrief nachhaltig darauf aufmerksam: “Wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geister in den himmlischen Bereichen.” (Eph 6,12)

Dieser Krieg, in dem wir uns befinden, ist auf vielen Ebenen zu führen, und der Herr erläßt ihn uns auch nicht. Jeder hat auf seine Weise und in seinen jeweiligen Lebensumständen die Tugend der Tapferkeit nötig und muß lernen, alle Feigheit zu überwinden und die Ängstlichkeit so zu zügeln, daß sie ihn nicht daran hindert, das zu tun, was der Herr von ihm möchte.

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DIE BOTSCHAFT MIT AUFMERKSAMKEIT UND LIEBE LESEN

“Zu gegebener Zeit aber, in welcher die Menschen, meine Kinder, diese Botschaft mit Aufmerksamkeit und Liebe lesen, werden sie das herausfinden, was ich ihnen sagen will.” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)

Ist jetzt wohl die von unserem Vater angesprochene “gegebene Zeit” gekommen? Ist bei manchen Menschen die Eisschicht um das Herz schon so geschmolzen, daß sie die Liebe des Vaters tiefer verstehen und damit erkennen können, was er ihnen vermitteln möchte? Vielleicht ist es so.

Dazu gehört jedoch, daß wir seine Botschaft mit Aufmerksamkeit und Liebe lesen. In ihr teilt sich unser Vater auf eine sehr verständliche und familiäre Weise mit.

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