“Gott liebt es, gnädig zu sein.” (Mi 7,18)
Unser Vater ist nicht einfach nur gnädig, weil sonst niemand von uns Menschen sein Ziel erreichen würde und deshalb den Beistand Gottes bräuchte – so, als ob es eine reine Notwendigkeit wäre.
“Gott liebt es, gnädig zu sein.” (Mi 7,18)
Unser Vater ist nicht einfach nur gnädig, weil sonst niemand von uns Menschen sein Ziel erreichen würde und deshalb den Beistand Gottes bräuchte – so, als ob es eine reine Notwendigkeit wäre.
“Man muß vieles, das unser Ohr trifft, nicht hören, als wäre man taub, und dafür Sinn und Verstand auf das richten, was dem Herzen den Frieden bringt.” (Thomas von Kempen)
Dies ist ein guter Rat – auch um unsere Neugierde zu zügeln. Und in der Tat: Warum müssen wir so viel wissen? Viele Dinge sind doch unnötig und zerstreuen uns nur, und manche sind sogar schädlich. Sie belasten nicht selten unser Denken und Empfinden.
Eph 2,19-22
Brüder! Ihr seid jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes. Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlußstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn. Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut. Weiterlesen
“Wie glücklich und weise ist der Mensch, der so zu leben bestrebt ist, wie er im Tod befunden zu werden wünscht.” (Thomas von Kempen)
Wer möchte in der Stunde seines Todes nicht vorbereitet sein? Wer möchte dem Herrn nicht sagen können, daß er sich bemüht hat, seinen Willen zu tun, und im Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes in das Reich seines Friedens hinübergehen? Gewiß jeder gläubige Mensch!
Eph 5,21-33
Brüder! Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus. Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn (Christus); denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib. Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen. Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen. So will er die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos. Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Keiner hat je seinen eigenen Leib gehaßt, sondern er nährt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche. Denn wir sind Glieder seines Leibes. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche. Was euch angeht, so liebe jeder von euch seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann.
“Sucht die Nähe Gottes, dann wird er sich euch nähern.” (Jak 4,8)
Daran ist so vieles gelegen!
Eph 4,32-5,8
Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat. Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder, und liebt einander, weil auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und als Opfer, das Gott gefällt. Von Unzucht aber und Schamlosigkeit jeder Art oder von Habgier soll bei euch, wie es sich für Heilige gehört, nicht einmal die Rede sein. Auch Sittenlosigkeit und albernes oder zweideutiges Geschwätz schickt sich nicht für euch, sondern Dankbarkeit. Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch – das heißt kein Götzendiener – erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes. Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab. Habt darum nichts mit ihnen gemein! Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts!