DIE VERHERRLICHUNG GOTTES DURCH DIE VERKÜNDIGUNG  

“Wie sehr wünsche ich, daß die Menschen auf meinen Sohn hören und so den Vater im Himmel verherrlichen.” (Inneres Wort)

Wir sind auf der Erde, um unserem Vater zu dienen und ihn durch ein Leben in der Nachfolge seines Sohnes zu verherrlichen. Damit sich diese tiefste Bedeutung der menschlichen Existenz verwirklichen kann, braucht es eine vollmächtige Verkündigung des Evangeliums. Wie sollen sonst die Menschen in ihrem irdischen Leben zum himmlischen Vater gelangen, wenn nicht durch den, der “der Weg, die Wahrheit und das Leben ist” (Joh 14,6)?

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Ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für Dein Volk Israel

Lk 2,22–40

Als sich für die Eltern Jesu die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen, wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Símeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe. Er wurde vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern das Kind Jesus hereinbrachten, um mit ihm zu tun, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Símeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: Nun läßt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.

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SEHNSUCHT NACH LIEBE

“Wenn auch unser Herz die Liebe nicht hat, so hat es doch die Sehnsucht nach Liebe.” (Franz von Sales)

Der heilige Franz von Sales war ein äußerst feinfühliger Seelenführer, der es immer verstand, die Seelen aufzurichten und an das Gute im Menschen anzuknüpfen, besonders dann, wenn eine Seele sich im Dunkeln befand. So kann uns dieser Satz gerade mitten in einer inneren Finsternis Trost spenden, wenn wir uns unfähig fühlen zu lieben und unser Herz in sich verschlossen scheint.

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Die Briefe des Heiligen Ignatius

Der Heilige Ignatius von Antiochien, dessen Gedenktag wir heute im Vetus Ordo begehen (im Novus Ordo am 17. Oktober), war laut kirchlicher Tradition ein Schüler der Apostel Petrus und Johannes. Später wurde er Bischof der syrischen Hauptstadt Antiochia, starb als Märtyrer und wurde sehr früh als Heiliger verehrt. Er selbst nannte sich immer mit seinem zweiten Namen: Theophóros (θεοφόρος) – Gottesträger.

Ignatius war als Nachfolger des Evodius der dritte Bischof von Antiochien, wenn man den Apostel Petrus als ersten Bischof zählt, wie uns Origenes, Eusebius und Hieronymus überliefern. Sicher erwiesen ist, daß er Bischof war und unter Kaiser Trajan zum Tode verurteilt wurde. Auf der Reise von Antiochien nach Rom verfaßte er die uns erhaltenen sieben Briefe, die wir heute als Kleinod altchristlichen Glaubens und tiefer Frömmigkeit schätzen.

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DER GOLDENE SCHLÜSSEL ZUM HERZEN DES VATERS  

“Vertraue dich Gott ganz an. Er ist ein Vater und ein äußerst liebevoller Vater, der eher Himmel und Erde zusammenbrechen lassen würde, als jemanden aufzugeben, der auf ihn vertraut hat.” (Heiliger Paul vom Kreuz)

Immer wieder lädt der Herr durch die Heiligen oder mit eigenen Worten zum Vertrauen ein. Es ist ein goldener Schlüssel zum Herzen unseres Vaters und er schätzt unser Vertrauen so sehr, selbst wenn es nur eine ganz kleine Flamme, ja nur ein Funke ist.

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DER HEILIGE DON BOSCO »Die Sorglosigkeit«      

Phil 4,4-9 Lesung am Gedenktag des Heiligen Don Bosco

Brüder! Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe. Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren. Schließlich, Brüder: Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht! Was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein.

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HERR SEIN ÜBER SICH SELBST

“Steh fest in dir selbst! Kein innerer oder äußerer Feind wird dich überwältigen, wenn du Herr bist über dich.” (Heiliger Bonaventura)

Man könnte das Wort des Heiligen Bonaventure auch so wiedergeben: “Halte dein inneres Haus in Ordnung, damit alles auf Gott ausgerichtet ist und mit seinem Willen im Einklang steht! Dann kann kommen, was will, und du kannst in das innere Haus des Friedens eintreten und dort verweilen.”

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