DIE VERGEHEN WERDEN DEM EWIGEN VERGESSEN ÜBERANTWORTET

“Wenn also Gott mit dem Auge der Erbarmung eine Seele anblickt und sich über sie neigt, um ihr zu vergeben, dann werden alle ihre Vergehen ewigem Vergessen überantwortet.”  (Heilige Mechthild von Hackeborn)

Wir können nicht oft genug hören, wie groß die Vergebungsbereitschaft unseres himmlischen Vaters ist, und wir sollten dies tief in unser Herz eindringen lassen. Weil Gott so ist, brauchen wir weder die Hoffnung für uns noch für andere aufgeben. Der Vater sucht die Menschen und läßt nichts unversucht, damit die Seele auf das Werben seiner Liebe eingeht und erwacht. Weiterlesen

Sende Deine Propheten!

Jes 6,1-8

Im Todesjahr des Königs Usija sah ich den Herrn. Er saß auf einem hohen und erhabenen Thron. Der Saum seines Gewandes füllte den Tempel aus. Serafim standen über ihm. Jeder hatte sechs Flügel: Mit zwei Flügeln bedeckten sie ihr Gesicht, mit zwei bedeckten sie ihre Füße und mit zwei flogen sie. Sie riefen einander zu: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heere. Von seiner Herrlichkeit ist die ganze Erde erfüllt. Die Türschwellen bebten bei ihrem lauten Ruf und der Tempel füllte sich mit Rauch. Da sagte ich: Weh mir, ich bin verloren. Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und lebe mitten in einem Volk mit unreinen Lippen und meine Augen haben den König, den Herrn der Heere, gesehen. Da flog einer der Serafim zu mir; er trug in seiner Hand eine glühende Kohle, die er mit einer Zange vom Altar genommen hatte. Er berührte damit meinen Mund und sagte: Das hier hat deine Lippen berührt: Deine Schuld ist getilgt, deine Sünde gesühnt. Danach hörte ich die Stimme des Herrn, der sagte: Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen? Ich antwortete: Hier bin ich, sende mich!

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GIB MIR, MEIN SOHN, DEIN HERZ!

Gott sucht ein von Liebe zu Gott und zum Nächsten erfülltes Herz. Das ist der Thron, auf dem Er zu sitzen liebt und auf dem Er in der Fülle Seiner himmlischen Herrlichkeit erscheint. Gib Mir, mein Sohn, dein Herz, sagt Er, und Ich will dir alles andere zufallen lassen, denn in dem Herzen des Menschen ist das Reich Gottes.”  (Seraphim von Sarow)

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Klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben

Mt 10,16-23

Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben! Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen. Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt. Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden. Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehaßt werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet. Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt.

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DIE GROSSEN TÄUSCHUNGEN: “Täuschungen in der Kirche”   

Mit dem heutigen Text schließe ich die Reihe über »Die großen Täuschungen« ab. In den vergangenen Betrachtungen habe ich darauf hingewiesen, daß Selbsttäuschungen das Licht der Unterscheidung verdunkeln. Dadurch wird man leichter empfänglich für die Täuschungen, die in der Welt gegenwärtig sind, aber auch für jene, welche in der Kirche wirksam sind.

In der gestrigen Ansprache habe ich außerdem darauf hingewiesen, daß die Auflösung von Selbsttäuschungen nicht nur für uns persönlich und für unser glaubwürdiges christliches Zeugnis wichtig ist, sondern daß wir, wenn wir geistig blind geworden sind, auch nicht gegen die Täuschungen eines Antichristen gewappnet sind. Auch hier verweise ich auf ein Video, das vor wenigen Monaten entstanden ist: https://www.youtube.com/watch?v=kvB8GhaKK38

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HALTE FEST, WAS DU HAST!

“Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit kein anderer deinen Kranz bekommt.”  (Apk 3,11)

Wir haben gestern über die notwendige Standhaftigkeit auf dem Weg der Nachfolge des Herrn nachgedacht. Heute mahnt der Herrn, daß er bald kommen wird. Wir sind gerufen, in diesem Bewußtsein der Wiederkunft des Herrn unseren Weg der Nachfolge zu gehen – unabhängig davon, wann genau die Stunde sein wird.

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