Gedenktag des Heiligen Eduard der Bekenner: “Auf den Herrn warten”

ANMERKUNG: Wir hören heute das Evangelium des Gedenktags des heiligen Königs Eduard, der heute nach dem traditionellen Kalender gefeiert wird.

Lk 12,35-40

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Legt euren Gürtel nicht ab und laßt eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist, und die ihm öffnen, sobald er kommt und anklopft. Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen. Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach – selig sind sie. Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht. Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet. Weiterlesen

Der Zuchtmeister

Gal 3,22-29

Brüder! Die Schrift hat alles der Sünde unterworfen, damit durch den Glauben an Jesus Christus die Verheißung sich an denen erfüllt, die glauben. Ehe der Glaube kam, waren wir im Gefängnis des Gesetzes, festgehalten bis zu der Zeit, da der Glaube offenbart werden sollte. So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen bis zum Kommen Christi, damit wir durch den Glauben gerecht gemacht werden. Nachdem aber der Glaube gekommen ist, stehen wir nicht mehr unter dieser Zucht. Ihr seid alle durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus (als Gewand) angelegt. Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid «einer» in Christus Jesus. Wenn ihr aber zu Christus gehört, dann seid ihr Abrahams Nachkommen, Erben kraft der Verheißung.

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GÖTTLICHE WONNE

“Welchen Nutzen und welche göttliche Wonne die Einsamkeit und das Schweigen der Einöde denen bereiten, die sie lieben, das wissen allein die, welche es erfahren haben.” (Heiliger Bruno, der Karthäuser)

Wenn dieses Wort gewiß zunächst jenen gilt, die dem Ruf in die Einsamkeit folgen, um dort dem Herrn zu dienen und in seiner Nähe zu verweilen, so ist es doch auch ein Wort, welches in anderen Lebensumständen adaptiert werden kann.

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