Die Beendigung des Briefes

 

Phil 4,4-9.11-13

 Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe. Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren. Schließlich, Brüder: Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht! Was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein. […]  Weiterlesen

Auf das Ziel ausgerichtet leben

In der gestrigen Betrachtung hat der Apostel noch einmal betont, daß nicht das Gesetz ihn rettet, das er als eifriger Jude immer befolgt hat, sondern der unverdiente Glaube an Jesus Christus. Im Folgenden unterstreicht Paulus dies noch einmal:

Phil 3,9–21

Nicht meine eigene Gerechtigkeit suche ich, die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die Gott aufgrund des Glaubens schenkt; um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tode gleichgestaltet werde, ob ich etwa zur Auferstehung von den Toten gelangen möge. Nicht, daß ich es schon erlangt hätte oder schon vollkommen geworden wäre; ich strebe aber darnach, ob ich es etwa ergreifen möchte, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen bin.

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Das Geschenk des Glaubens

In den folgenden Zeilen am Ende des zweiten Kapitels des Philipperbriefs, spricht der Apostel Paulus zunächst sehr liebevoll von seinem Mitarbeiter Timotheus, den er wie einen Sohn in Christus betrachtet und zur Gemeinde in Philippi schicken möchte (Phil 2,19-22). Dabei fällt der warme Umgangston auf, und wir erfahren tatsächlich viel über das Herz des Apostels. Auch seinen Mitarbeiter Epaphroditus, der um des Evangeliums willen dem Tod nahe war, möchte er schicken. Doch ist er zum Trost aller genesen (Phil 2,25–27). In verschiedenen Worten des Briefes spürt man, wie Paulus selbst am liebsten zu ihnen kommen möchte (Phil 1,27. 4,1). “Ich habe aber die Zuversicht im Herrn, daß ich auch selbst bald zu euch kommen werde(Phil 2,24)

Dann aber spricht Paulus wieder Dinge an, die er der jungen Gemeinde auf den Weg mitgeben möchte. Diesmal handelt es sich zunächst um eine Warnung.

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