Teil XIII: Abschließende Betrachtungen

In den letzten Wochen habe ich in den täglichen Ansprachen zwei sehr ernste Themen zur Sprache gebracht. Zunächst ging es um die Selbsttäuschung und um allgemeine Täuschungen, welche sich in der Welt und auch in der Kirche manifestiert haben. Diese Themen sind mit dem Blick auf das Kommen eines konkreten Antichristen gewissermaßen weitergeführt worden, dessen Geist aus meiner Sicht bereits massiv wirkt, um seine Machtübernahme vorzubereiten. Weiterlesen

DIE LIEBE GOTTES GILT ALLEN MENSCHEN

“So wie die Sonne auf alle Bäume und Blumen scheint, als wäre jeder der einzige auf der Erde, so kümmert sich Gott auf besondere Weise um alle Seelen.” (Heilige Thérèse von Lisieux)

So kann man es gut verstehen, wie es Thérèse von Lisieux sagt. Die Liebe unseres Vaters gilt für alle Menschen und jeden möchte er in sein Reich rufen. Niemand ist von der Liebe ausgeschlossen, der Gerechte nicht und auch nicht der Sünder. Doch ist der Unterschied, ob man die Liebe Gottes aufnimmt und in ihr zu leben beginnt, oder ob das Herz verschlossen bleibt. Und tatsächlich ist es so, daß jeder einzigartig von Gott geliebt wird, als ob unser Vater sich nur um diesen einen Menschen kümmern würde. Für Gott ist das möglich, weil er selbst die Liebe ist. Für unseren Vater gibt es keine Begrenzung, deshalb hört seine Liebe auch nie auf. Den Menschen, der weit von ihm entfernt ist, ruft er zur Umkehr, um ihn zu beschenken. Denjenigen, der schon mit ihm lebt, lehrt er, in seiner Liebe zu wachsen. Weiterlesen

Teil XII: Die geistliche Waffenrüstung

Aus den bisherigen elf Betrachtungen wird uns genügend klar geworden sein, daß wir es beim Antichristen, der am Ende der Zeiten vor der Wiederkunft Christi kommen wird, mit einer zutiefst vom Satan beeinflußten Person zu tun haben werden. In der Perversion der Geburt des Gottessohnes wird der Antichrist eine Art »mystische Einheit« mit Luzifer bilden. Dies ist in der Schrift von Solowjew ganz gut angedeutet, die ich im dritten Teil dieser Serie vorgestellt habe (https://elijamission.net/iv-der-antichrist-in-der-erzaehlung-von-solowjew/#more-21224). Weiterlesen

GOTT IST ALLES

“Ich bin deine Freiheit und deine Freude, wie es bei meinem Sohn und den Engeln ist.”  (Inneres Wort)

Wenn wir das verstehen lernen, dann suchen wir nicht mehr nach einer Freiheit und Freude, die nicht in unserem Vater ihren Ursprung haben. Wir begreifen, daß die irdischen Freuden unsere Seele nicht wirklich erfüllen, sondern sie sogar leer zurücklassen können. Genauso ist es mit der Freiheit: “Wenn euch also der Sohn frei macht, so werdet ihr wahrhaft frei sein” (Joh 8,36). Um wirkliche Freiheit zu erlangen, muß unser Herz Gott gehören, denn auf ihn hin ist es geschaffen. Gehört es ihm, dann ordnet sich alles dieser Hierarchie unter. Gehört es ihm nicht vollständig, dann treten andere Dinge oder Personen an seine Stelle. Weiterlesen

GÖTTLICHE FREUNDSCHAFT

“Ich biete dir eine göttliche Freundschaft an und eine Vereinigung des Willens.”  (Inneres Wort)

Eine göttliche Freundschaft? Klingt das nicht ein wenig abgehoben?

Doch Gott Vater selbst hat im Vaterbüchlein von Madre Eugenia niederlegen lassen, daß er auch unser Freund sein will. Und vergessen wir die Worte Jesu nicht, als er zu seinen Jüngern sagte:  “Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.” (Joh 15,14–15) Weiterlesen

Teil XI: Weitere Formen des Widerstands

Wer Augen hat zu sehen, wird ohne Zweifel erkennen können, wie sehr ein anderer Geist Einfluß auf die Hierarchie der Kirche nimmt und somit auch auf die Gläubigen, die sich ihr anvertrauen. So richtig es ist, wenn die Schafe ihren Hirten folgen, so verkehrt ist es allerdings, wenn die Hirten die Herde nicht mehr den gottgewiesenen Weg anleiten. Das jedoch ist leider an entscheidenden Punkten festzustellen. Weiterlesen

Teil X: Akte des Widerstands

Mit der heutigen Ansprache kommen wir zum Ende der Aufzählungen der groben Irrtümer in der Kirche. Doch sollte noch die ungesunde Ablehnung der traditionellen Heiligen Messe erwähnt werden, wie sie Jahrhunderte hindurch gefeiert wurde. Diese Ablehnung kam in verschiedenen Erklärungen und Maßnahmen während des letzten Pontifikats zum Ausdruck, insbesondere im Motu Proprio Traditiones custodes. Damit wurde der Versuch von Papst Benedikt XVI., der tridentinischen Messe den Weg zu einer ihr gebührenden Achtung und Praxis besser freizulegen, zum großen Teil unterbunden. Weiterlesen