Der  Jakobusbrief – »Bereitschaft zu hören und Zurückhaltung im Reden«

Jak 1,19-27

Denkt daran, meine geliebten Brüder: Jeder Mensch soll schnell bereit sein zu hören, aber zurückhaltend im Reden und nicht schnell zum Zorn bereit; denn im Zorn tut der Mensch nicht das, was vor Gott recht ist. Darum legt alles Schmutzige und Böse ab, seid sanftmütig und nehmt euch das Wort zu Herzen, das in euch eingepflanzt worden ist und das die Macht hat, euch zu retten. Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst. Wer das Wort nur hört, aber nicht danach handelt, ist wie ein Mensch, der sein eigenes Gesicht im Spiegel betrachtet: Er betrachtet sich, geht weg und schon hat er vergessen, wie er aussah. Wer sich aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit vertieft und an ihm festhält, wer es nicht nur hört, um es wieder zu vergessen, sondern danach handelt, der wird durch sein Tun selig sein.

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Der Brief des Jakobus – »Sinn und Wesen der Versuchung«

Mit Beginn des Neuen Jahres 2026 möchte ich wieder ein Buch aus der Heiligen Schrift auslegen. Diesmal habe ich den Brief des Apostels Jakobus ausgewählt.

Parallel dazu bieten wir am Ende des Textes jeweils Links zur Betrachtung der Tagestexte des Novus Ordo aus den vergangenen Jahren an.

Jak 1,1-18 

Seid voll Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet. Ihr wißt, daß die Prüfung eures Glaubens Ausdauer bewirkt. Die Ausdauer aber soll zu einem vollendeten Werk führen; denn so werdet ihr vollendet und untadelig sein, es wird euch nichts mehr fehlen. Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern und macht niemand einen Vorwurf. Wer bittet, soll aber voll Glauben bitten und nicht zweifeln; denn wer zweifelt, ist wie eine Welle, die vom Wind im Meer hin und her getrieben wird.

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DER MESSIAS IST GEKOMMEN!

“Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren, er ist der Messias, der Herr.” (Lk 2,11)

Diese Botschaft ist gültig für alle Zeiten. Unser himmlischer Vater ließ sie durch die Engel seinem Volk Israel verkünden – mit Blick auf die gesamte Menschheit. Es ist die heilige und freudenreiche Botschaft, daß unser himmlischer Vater die Menschen nicht vergessen hat.

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EIN KIND IST UNS GEBOREN

“Ein Kind ist uns geboren. (Jes 9,6)

Hätte unser Vater es besser machen können? Gewiß nicht, denn sonst hätte er es getan!

Also ist das Kind von Bethlehem das schönste Geschenk, das unser Vater in seiner Liebe der Menschheit machen konnte. Schauen wir es an, dieses Kind!

Kann es unser Herz gewinnen? Das möchte es.

Für sich selbst braucht es keine Reichtümer, sonst hätte der himmlische Vater sie ihm gegeben!

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“Der Name Jesu und der rechte Widerstand gegen den Antichrist”

Nach dem traditionellen Kalender wird am 2. Januar oder am darauffolgenden Sonntag das Fest des Heiligen Namens Jesu gefeiert. Deshalb hören wir das kurze Evangelium zu diesem Fest:

Lk 2,21

“Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war.”

Der Name Jesus bedeutet »Gott rettet«, und damit ist das Heilshandeln Gottes an uns Menschen in ganz einfacher Weise ausgedrückt. Gott hat den Menschen, der sich nicht selbst von den Mächten der Sünde und des Todes zu befreien vermag, aus seiner aussichtslosen Lage gerettet. Es bedarf dazu der Gnade Gottes, die uns in dem Messias aller Völker als Mensch erschienen ist (vgl. Tit 2,11).

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