Vorbemerkung: Mein Gruß und Dank geht besonders an unsere neuen brasilianischen Mitarbeiter, die ab heute dabei helfen, daß meine Ansprachen und Vaterbetrachtungen weiterhin ins Portugiesische übersetzt werden.
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Der Glaube vermag den Sturm zu stillen
Mt 8,23-27
In jener Zeit stieg Jesus in ein Boot und seine Jünger folgten ihm. Plötzlich brach auf dem See ein gewaltiger Sturm los, so daß das Boot von den Wellen überflutet wurde. Jesus aber schlief. Da traten die Jünger zu ihm und weckten ihn; sie riefen: Herr, rette uns, wir gehen zugrunde! Er sagte zu ihnen: warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen? Dann stand er auf, drohte dem Wind und dem See, und es trat eine völlige Stille ein. Die Leute aber staunten und sagten: Was ist das für ein Mensch, daß ihm sogar die Winde und der See gehorchen?
“Was ist das für ein Mensch?” Im Lichte unseres Glaubens ist für uns die Frage einfach zu beantworten: Es ist der Gottessohn, daher vermag er alles – auch dem Wind und dem See zu befehlen.
FÜR DIE WAHRHEIT ZEUGNIS ABLEGEN
“Jede Stunde, in der das Gift falscher Lehre und falscher Praxis unerkannt wirkt, vergiftet den Leib des Herrn.” (Inneres Wort)
DAS VÄTERLICHE WERK DER LIEBE
“Wenn all die Menschen, die unserer katholischen Kirche fern sind, von diesem Vater, der sie liebt und der ihr Schöpfer und Gott ist, hören würden, wenn ihr ihnen von diesem Vater, der ihnen das ewige Leben schenken möchte, erzählen würdet, dann käme ein großer Teil dieser Menschen zu ihrem Vater, selbst von den Hartnäckigsten unter ihnen.” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)
Hochfest der Heiligen Petrus und Paulus: “Den Lauf vollenden”
2 Tim 4,6-8.17-18
Mein Sohn! Ich werde nunmehr geopfert, und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe. Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue gehalten. Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, aber nicht nur mir, sondern allen, die sehnsüchtig auf sein Erscheinen warten. Der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Heiden sie hören; und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen. Der Herr wird mich allem Bösen entreißen, er wird mich retten und in sein himmlisches Reich führen. Ihm sei die Ehre in alle Ewigkeit. Amen.
LIEBE IM ÜBERFLUSS
“Wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluß haben. Wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.” (Mt 25,29)
Wir kennen dieses Wort Jesu im Zusammenhang mit den anvertrauten Talenten, die vervielfältigt werden sollten.
Was will unser Vater uns lehren?
Tot für die Sünde
Röm 6,3-11
(Lesung vom sechsten Sonntag nach Pfingsten, nach dem liturg. Kalender für die traditionelle Messe)
Wißt ihr denn nicht, daß wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln. Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein. Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde, sodaß wir nicht mehr Sklaven der Sünde sind. Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde. Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden. Wir wissen, daß Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn. Denn durch sein Sterben ist er ein für alle Mal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott. So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.
