Wie es der Name schon nahelegt, wird der Antichrist als eine Imitation des Erlösers auftreten und versuchen, seine Feindschaft gegenüber Christus im Verborgenen zu halten. So vermag er sogar aus dem Evangelium zu zitieren und besonders jene Stellen zu betonen, die sich dem Menschen in seiner Not zuwenden. Er wird den Eindruck erwecken, er handle aus christlicher Nächstenliebe, wie ein Vertreter von Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Er wird eine Art »innerweltliches Evangelium« anbieten, welches sowohl die Transzendenz Gottes als auch die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen leugnet. Seine eigentliche »satanische Mission« wird er verborgen halten, nämlich die Erringung der Weltherrschaft und das Eindringen in den Tempel Gottes, um die Stelle Gottes einzunehmen (vgl. Mt 24,15). Weiterlesen
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DER WEG DER KLEINEN THÉRÈSE
“Jesus hat sich entschieden, mir den einzigen Weg zu zeigen, der zum göttlichen Schmelzofen der Liebe führt. Es ist der Weg der kindlichen Hingabe, der Weg eines Kindes, das vor nichts Angst hat, in den Armen seines Vaters.” (Heilige Thérèse von Lisieux) Weiterlesen
Teil V: Der Antichrist in der Erzählung von Michael D. O’Brien
Werfen wir noch einen kurzen Blick auf ein weiteres Buch über den Antichristen.
In seinem Roman “Father Elijah” entfaltet der noch lebende Autor in Romanform eine Geschichte mit apokalyptischen Dimensionen. Die Hauptfigur der drei Romane ist ein bekehrter Jude, der später Priester der katholischen Kirche wird. Weiterlesen
EINFACH GOTTES WILLEN TUN
“Heiligkeit besteht einfach darin, Gottes Willen zu tun und genau das zu sein, was Gott von uns will.” (Heilige Thérèse von Lisieux)
Es ist gewiß so, wie es uns die heilige Thérèse in ihrer gottgeschenkten Einfachheit sagt und uns zeigt, daß jeder Mensch diesen Weg der Heiligkeit gehen kann. Für uns bedeutet das, nach dem Willen Gottes zu fragen. Jesus hat deutlich gemacht, daß wir ihn dann lieben, wenn wir seinen Weisungen folgen (Joh 14,15) und so in der Gnade Gottes leben. Tun wir das, dann verstehen wir die Weisungen des Herrn immer genauer. Mit dem Geist des Rates beschenkt, werden wir den Willen Gottes auch immer besser für die jeweilige Situation verstehen, in der wir uns befinden. Weiterlesen
Teil 4: Der Antichrist in der Erzählung von R.H. Benson
Der zweite Autor, auf den ich mich im Rahmen dieser Serie über die antichristliche Bedrohung beziehe, ist der englische katholische Priester Robert Hugh Benson. Sein Buch: “Der Herr der Welt” erschien im Jahr 1907. Weiterlesen
Teil 3: “Der Antichrist in der Erzählung von Solowjew “
Heute und morgen werfen wir einen Blick darauf, wie der Antichrist in der mir bekannten Literatur dargestellt wird.
Er wird primär als eine politische Gestalt beschrieben, die mit einem außerordentlichen Charisma begabt ist und Lösungen für drängende politische und soziale Probleme anbietet.
Von diesem Antichristen, wie ich ihn in der Literatur vorgefunden habe, soll ein großes Faszinosum ausgehen, dem sich die Menschen kaum zu entziehen vermögen. Nach außen hin wirkt der Antichrist wie ein spiritueller Mensch, der mit Tugenden ausgestattet zu sein scheint, einen großen Weitblick besitzt und sich auch den religiösen Fragen gegenüber offen zeigt.
Hier wird also zunächst ein anderes Bild vom Antichristen gezeichnet, das sich von den verschiedenen antichristlichen Gestalten, die wir auf der politischen Ebene im Laufe der Geschichte als gewalttätige Tyrannen kennengelernt haben, unterscheidet
KEINE FURCHT VOR DEN DÄMONEN!
“Eine Seele im Zustand der Gnade hat nichts von feigen Dämonen zu befürchten.” (Heilige Thérèse von Lisieux)
