NIE ENDENDER LOBPREIS  

“Ich will den Herrn allezeit preisen; immer sei sein Lob in meinem Mund.”  (Ps 34,2)

Unser Vater braucht unser Lob und unseren Preis gewiß nicht um seiner selbst willen, denn er ist in sich vollkommen und es fehlt ihm nichts. Das heißt jedoch nicht, daß es ihm nicht wohlgefällig ist, wenn seine Kinder ihm von Herzen gerne den Lobpreis darbringen.

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Das Purgatorium – Die Läuterung nach dem Tod

Das wichtige, aber nicht selten mißverstandene Thema des Purgatoriums (Fegefeuer) gehört noch in den Rahmen unserer Betrachtungen der letzten Dinge und ist trotz seiner Ernsthaftigkeit doch eine sehr tröstliche Lehre.

Wir müssen wohl davon ausgehen, daß die meisten Menschen nach ihrem Tod noch nicht sofort zur vollen Vereinigung mit Gott gelangen können, denn diese ist nur möglich, wenn der Mensch vollkommen gereinigt ist. Gleichzeitig hoffen wir, daß möglichst wenige Menschen in die Hölle kommen, am liebsten gar niemand, was allein der Liebe und Gerechtigkeit Gottes überlassen sei. Vor diesem Hintergrund erschließt sich der tiefe Sinn der Lehre vom Purgatorium. Es entspringt der Weisheit der Liebe Gottes und stellt einen Akt seiner Barmherzigkeit dar. Somit gibt es für Menschen, die in ihrem irdischen Leben nicht genug auf die Liebe Gottes geantwortet haben, noch einen Weg der Läuterung nach dem Tod.

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EIN KRÄFTIGES MITTEL

“Ihr sollt im Licht bleiben und dies zu allen tragen. Das wird ein sehr kräftiges Mittel sein, um viele Bekehrungen zu erlangen und auch – wenn möglich – die Pforten derHöllezu verschließen!(Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)

Unser Vater spricht hier von dem Licht, das er durch seine Botschaft an Madre Eugenia in diese Welt hineintragen möchte. Es ist die so wichtige Erkenntnis, daß Gott Vater uns liebt und wir das richtige Bild von ihm bekommen sollen.

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“Die Hölle”

Ein Blick auf die so wichtigen »letzten Dinge« bleibt unvollständig, wenn wir nicht auch die Möglichkeit einer Verfehlung des Lebens in Betracht ziehen, denn davon geben sowohl die Heilige Schrift als auch die kirchliche Lehre eindeutig Zeugnis.

Gewiß mag es erschreckend sein, davon zu hören, aber das ist kein Grund, diese Dimension unseres Glaubens zu verschweigen, denn es gibt auch so etwas wie einen »heilsamen Schrecken«. Der heilige Johannes Chrysostomos unterstreicht die Wichtigkeit dieser Lehre und betont, wie wesentlich es ist, sie in Erinnerung zu behalten.

“Wahrhaftig, würden wir immer an die Höllenstrafe denken, wir würden nicht leicht hineingeraten! Deshalb hat Gott uns die Höllenstrafe angedroht: Hätte der Gedanke daran nicht etwas Heilsames, so hätte er es nicht getan. Weil die Erinnerung an die Höllenstrafen so große Wirkungen hervorbringt, hat Gott uns die Drohung wie eine heilsame Arznei gereicht. […] Eine Seele, die die Hölle fürchtet, wird nicht leicht in Sünde fallen. […] Die im Herzen wohnende Furcht verbannt daraus alles Sündhafte.” (J. Chrysostomos, Homilie zum 2. Brief an die Thessalonicher, 2,3)

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DAS RECHTE BILD GOTTES  

“Die Menschen glauben, ich sei ein schrecklicher Gott und würde die ganze Menschheit nur in die Hölle stoßen wollen. Wie überrascht werden sie sein, wenn sie beim Jüngsten Gericht sehen werden, wie viele verloren geglaubte Seelen sich unter den Auserwählten befinden und sich der ewigen Glückseligkeit erfreuen.” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)

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Ewiges Leben in Gott – der Himmel (II)

Wie wir gestern betrachtet haben, ist das höchste Gut, welches uns im Himmel erwartet, die Anschauung Gottes, die uns unendlich glücklich machen wird. Manche Väter der Kirche haben versucht, das Unfaßbare doch irgendwie für uns zugänglich zu machen. Deshalb möchte ich gerne eine dieser Stimmen zu unserer Freude hinzufügen. Der Heilige Augustinus, ein Meister des Wortes, schreibt im Gottesstaat:

“Wie groß wird die Seligkeit sein, bei der jedes Übel ausgeschlossen ist, kein Gut verborgen bleibt, jeder dem Preis Gottes sich widmet, der alles in allem sein wird! Denn was dort geschehen sollte, wo man weder aus Trägheit untätig ist, noch aus Not arbeitet, kann ich mir nicht denken. […]

Alle Glieder und inneren Organe des unvergänglichen Leibes, die wir hienieden für die verschiedenen Gebrauchszwecke verteilt sehen, wie es das Bedürfnis mit sich bringt, werden dem Preise Gottes dienen, weil es dort keine Bedürfnisse mehr gibt, sondern nur eine volle, gewisse, sichere und ewig währende Seligkeit […]. Und mit den großen und wunderbaren Dingen, die man dort schauen wird, werden die vernünftigen Geister aus Entzücken über die der Vernunft einleuchtende Schönheit begeistert einstimmen in den Preis eines so großen Meisters.”  (Buch XXII, Kapitel 30):

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IM DIENST DER WAHRHEIT

“Ich bin nicht zurückgewichen, wenn es galt, der Wahrheit zu dienen. Verleugne nie das, was du als Wahrheit erkannt hast!” (Inneres Wort)

Dieses Wort gilt sicher für alle Menschen – mit Blick insbesondere auf uns Katholiken.

“Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man umso mehr verlangen.” (Lk 12,48)

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