AUF GOTTES LICHT WARTEN

Warte immer, bis dir die Dinge klar sind, und übereile nichts!”  (Inneres Wort)

Wie treffen wir Entscheidungen, die nicht vorgegeben sind, sondern das rechte Licht brauchen? Gehen wir mit unserem Vater zu Rate und warten, bis sein Licht uns die Spur zeigt, in die wir eintreten sollen? Sehr leicht drängen uns die Umstände und unser natürliches Verlangen, rasche Entscheidungen zu treffen. Wir wollen wissen, was wir zu tun haben. Oft treibt uns auch eine von außen kommende Dynamik und wir unterliegen ihr, statt sie zu zügeln. Manchmal sehen wir uns auch von anderen Menschen gedrängt. Es fällt uns schwer, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten.

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Fest der Heimsuchung Mariens (II): “Das Magnificat”  

Lk 1,46-55

Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und läßt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

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ALLES WIRD IM HERRN GELINGEN!

“Alles kannst du in mir tun, und alles wird gelingen, wenn du nur in mir bleibst und diese Liebe lebst.”  (Inneres Wort)

Wir kennen das Wort Jesu: “Ohne mich könnt ihr nichts tun”, das uns zu einer demütigen Selbsterkenntnis führt. Das obige Wort ist eine Weiterführung dieses Wortes Jesu. Es zeigt uns den Weg, wie wir im Vertrauen auf Gott alles tun können. Die Bedingung dafür ist, daß wir in unserem Vater bleiben, in seinem Willen bleiben, den feinen Anregungen seines Geistes folgen und den inneren Austausch mit unserem Vater pflegen.

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Ein Blick auf die Heilige Elisabeth

Lk 1,39-47

Maria aber machte sich in jenen Tagen auf, und ging eilends auf das Gebirge nach einer Stadt des Stammes Juda. Und sie kam in das Haus des Zacharias, und grüßte Elisabeth. Und es begab sich, sobald Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind freudig in ihrem Leibe auf, und Elisabeth ward erfüllt von dem heiligen Geiste. Und sie rief mit lauter Stimme, und sprach: Gebenedeit bist du unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes! Und woher geschieht mir dies, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, sobald die Stimme deines Grußes an mein Ohr gelangte, hüpfte das Kind freudig auf in meinem Schoße. Und selig, die du geglaubt hast, daß in Erfüllung gehen wird, was dir von dem Herrn gesagt ward. Maria sprach: Hoch preiset meine Seele den Herrn, und mein Geist frohlocket in Gott, meinem Heilande!

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Hochfest der kostbaren Blutes unseres Herrn Jesus Christus

ANMERKUNG: Gemäß dem traditionellen Kalender wird heute das Hochfest des Kostbaren Blutes gefeiert. Wir werden daher das für diesen Tag vorgesehene Evangelium hören.

Joh 19,30–35

“Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und das Haupt neigend, übergab er seinen Geist. Damit nun die Leiber nicht am Sabbat am Kreuze blieben, weil es der Rüsttag war (denn jener Sabbat war groß), baten die Juden den Pilatus, daß ihnen die Beine gebrochen und sie abgenommen werden möchten. Da kamen die Soldaten und zerbrachen dem ersten die Beine und dem anderen, der mit ihm gekreuzigt war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, daß er schon gestorben sei, brachen sie ihm die Beine nicht, sondern einer von den Soldaten öffnete seine Seite mit einem Speer, und sogleich kam Blut und Wasser heraus. Und der dies gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahrhaftig. Und er weiß, daß er die Wahrheit sagt, damit auch ihr glaubt.” Weiterlesen