DIE WAHRHEIT HAT DIE KRAFT ZU BLEIBEN

“Die Wahrheit hat die Kraft zu bleiben.” (Inneres Wort)

“Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.” (Mt 24,35)

Welch ein beruhigendes Wort unseres Herrn! Die Wahrheit bleibt unveränderlich und ist der sichere Anker in einer Zeit, in der sie recht wenig geliebt wird oder in der man wie Pontius Pilatus fragt: “Was ist Wahrheit?” (Joh 18,38).

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Gedanken zu den Heiligen

Nicht selten füge ich zwischen den Auslegungen über das Evangelium oder die Lesungen und manche geistliche Lehre etwas über die Heiligen ein. Es ist mir immer eine große Freude, über sie zu berichten. Heute möchte ich einige Gedanken von Dietrich von Hildebrand zu diesem Thema niederlegen und sie etwas kommentieren.  Weiterlesen

Aus Gnade sind wir gerettet

Eph 2,1-10

Brüder! Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden. Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist. Zu ihnen gehörten auch wir alle einmal, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden. Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen. Gott aber, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet. Er hat uns mit Christus Jesus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz im Himmel gegeben. Dadurch, daß er in Christus Jesus gütig an uns handelte, wollte er den kommenden Zeiten den überfließenden Reichtum seiner Gnade zeigen. Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft – Gott hat es geschenkt -, nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann. Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat.

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Die Gnade der Vergebung

Heute betrachten wir das Evangelium vom 21. Sonntag nach Pfingsten gemäß dem traditionellen Kalender, also der tridentinischen Messe.

Mt 18,21-35

Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muß ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal. Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der beschloß, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen. Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war. Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen. Da fiel der Diener vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen. Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld. Als nun der Diener hinausging, traf er einen anderen Diener seines Herrn, der ihm hundert Denare schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und rief: Bezahl, was du mir schuldig bist! Da fiel der andere vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen.

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