DIE GEDULDIGE FÜHRUNG GOTTES

“Immer soll meine Führung alles in der Weisheit ordnen.” (Inneres Wort)

Unser göttlicher Vater schenkt uns durch seine Gebote und die heiligen Worte, sowie durch die Lebensumstände, in die er uns hineingestellt hat, nicht nur eine allgemeine Wegweisung für unser Leben. Gott möchte auch die unmittelbare Führung in unserem Leben übernehmen. Das wird leicht verständlich, wenn wir uns vergegenwärtigen, daß der Vater unser Leben in seiner Ganzheit vor Augen hat und ihm von Beginn an einen Sinn und eine Aufgabe gegeben hat. Im Epheserbrief heißt es: “Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat” (Eph 2,10).

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Keine Heuchelei!

Lk 12,1–7

In jener Zeit strömten Tausende von Menschen zusammen, sodaß es ein gefährliches Gedränge gab. Jesus wandte sich zuerst an seine Jünger und sagte: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden. Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, euch aber sonst nichts tun können. Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten. Verkauft man nicht fünf Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch vergißt Gott nicht einen von ihnen. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.

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IM GLAUBEN WIDERSTEHEN

“Laß dich nie von den Machenschaften der Dämonen einschüchtern!” (Inneres Wort)

Wir können und sollen diese gottwidrige Dimension nicht aus unserem geistlichen Weg ausblenden. Es ist wahr, wenn die Heilige Therese von Lisieux von den »feigen Dämonen« spricht, die uns nichts antun können, wenn wir im Stand der Gnade leben. Auch der Herr hat seinen Aposteln Macht über die Dämonen gegeben (Mk 3,15). Doch die Worte des Heiligen Petrus mahnen uns: “Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann” (1 Petr 5,8).

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HEILBRINGENDE KÄMPFE

“Jeden Kampf, den du annimmst und den wir siegreich führen und beenden, wirkt am Heil der Menschen mit.” (Inneres Wort)

Wenn wir diesen Satz an uns heranlassen, kann sich vieles verändern. Natürlich sind innere Kämpfe lästig, und das bleiben sie auch bis zum Ende. Wer liebt es schon, wenn das Fleisch gegen den Geist rebelliert? Und wer sehnt sich nicht danach, daß dies in der Ewigkeit einmal aufhört?

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Wege der Reinigung

Joh 15,1-8     Evangelium am Gedenktag der Heiligen Teresa von Ávila

Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, daß ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet. Weiterlesen

DER WAHRE FRIEDENSFÜRST

“Er verkündet für die Völker den Frieden; seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Euphrat bis an die Enden der Erde.” (Sach 9,10b)

Es ist der wahre Friede, der mit dem “Sohn des Höchsten” (Lk 1,32) zu uns gekommen ist und alle Völker in diesen Frieden ruft. Unser himmlischer Vater betont, daß der Friede dann kommt, wenn die Menschen ihn erkennen, verehren und lieben. Der innere und äußere Friede kann nur entstehen, wenn wir Menschen in Übereinstimmung mit den Weisungen Gottes leben.

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Nicht nachlassen im Kampf

Gal 5, 18-25

Brüder! Wenn ihr euch aber vom Geist führen laßt, dann steht ihr nicht unter dem Gesetz. Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und Ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben. Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht. Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen.

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