Ein Blick auf die Heilige Elisabeth

Lk 1,39-47

Maria aber machte sich in jenen Tagen auf, und ging eilends auf das Gebirge nach einer Stadt des Stammes Juda. Und sie kam in das Haus des Zacharias, und grüßte Elisabeth. Und es begab sich, sobald Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind freudig in ihrem Leibe auf, und Elisabeth ward erfüllt von dem heiligen Geiste. Und sie rief mit lauter Stimme, und sprach: Gebenedeit bist du unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes! Und woher geschieht mir dies, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, sobald die Stimme deines Grußes an mein Ohr gelangte, hüpfte das Kind freudig auf in meinem Schoße. Und selig, die du geglaubt hast, daß in Erfüllung gehen wird, was dir von dem Herrn gesagt ward. Maria sprach: Hoch preiset meine Seele den Herrn, und mein Geist frohlocket in Gott, meinem Heilande!

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Hochfest der kostbaren Blutes unseres Herrn Jesus Christus

ANMERKUNG: Gemäß dem traditionellen Kalender wird heute das Hochfest des Kostbaren Blutes gefeiert. Wir werden daher das für diesen Tag vorgesehene Evangelium hören.

Joh 19,30–35

“Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und das Haupt neigend, übergab er seinen Geist. Damit nun die Leiber nicht am Sabbat am Kreuze blieben, weil es der Rüsttag war (denn jener Sabbat war groß), baten die Juden den Pilatus, daß ihnen die Beine gebrochen und sie abgenommen werden möchten. Da kamen die Soldaten und zerbrachen dem ersten die Beine und dem anderen, der mit ihm gekreuzigt war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, daß er schon gestorben sei, brachen sie ihm die Beine nicht, sondern einer von den Soldaten öffnete seine Seite mit einem Speer, und sogleich kam Blut und Wasser heraus. Und der dies gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahrhaftig. Und er weiß, daß er die Wahrheit sagt, damit auch ihr glaubt.” Weiterlesen

Der Glaube vermag den Sturm zu stillen

Mt 8,23-27

In jener Zeit stieg Jesus in ein Boot und seine Jünger folgten ihm. Plötzlich brach auf dem See ein gewaltiger Sturm los, so daß das Boot von den Wellen überflutet wurde. Jesus aber schlief. Da traten die Jünger zu ihm und weckten ihn; sie riefen: Herr, rette uns, wir gehen zugrunde! Er sagte zu ihnen: warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen? Dann stand er auf, drohte dem Wind und dem See, und es trat eine völlige Stille ein. Die Leute aber staunten und sagten: Was ist das für ein Mensch, daß ihm sogar die Winde und der See gehorchen?

“Was ist das für ein Mensch?”  Im Lichte unseres Glaubens ist für uns die Frage einfach zu beantworten: Es ist der Gottessohn, daher vermag er alles – auch dem Wind und dem See zu befehlen.

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DAS VÄTERLICHE WERK DER LIEBE

“Wenn all die Menschen, die unserer katholischen Kirche fern sind, von diesem Vater, der sie liebt und der ihr Schöpfer und Gott ist, hören würden, wenn ihr ihnen von diesem Vater, der ihnen das ewige Leben schenken möchte, erzählen würdet, dann käme ein großer Teil dieser Menschen zu ihrem Vater, selbst von den Hartnäckigsten unter ihnen.” (Aus der Botschaft von Gottvater an M. Eugenia Ravasio)

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Hochfest der Heiligen Petrus und Paulus: “Den Lauf vollenden”                     

2 Tim 4,6-8.17-18

Mein Sohn! Ich werde nunmehr geopfert, und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe. Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue gehalten. Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, aber nicht nur mir, sondern allen, die sehnsüchtig auf sein Erscheinen warten. Der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Heiden sie hören; und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen. Der Herr wird mich allem Bösen entreißen, er wird mich retten und in sein himmlisches Reich führen. Ihm sei die Ehre in alle Ewigkeit. Amen.

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