TAG FÜR TAG IN DER LIEBE WACHSEN

“Das Leben des Menschen muß sich von Tag zu Tag zum Besseren wandeln.(heiliger Augustinus)

Wenn man sich auf den geistlichen Weg begeben hat, ist jeder Tag eine Herausforderung, in der Liebe zu wachsen, denn die Liebe ist, wie der heilige Paulus sagt, die größte Gabe (1 Kor 13,13). Der Völkerapostel wird in seinem Brief an die Korinther nicht müde, die Liebe in den höchsten Tönen zu preisen und ruft aus: “Jagt der Liebe nach!” (1 Kor 14,1a). Weiterlesen

Die Torheit des Kreuzes

1 Kor 1,17-25

Brüder, Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird. Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. Es heißt nämlich in der Schrift: Ich lasse die Weisheit der Weisen vergehen und die Klugheit der Klugen verschwinden. Weiterlesen

Eine Gnade der Evangelisierung

 

“Ich werfe noch einmal das Netz meiner Liebe aus.” (inneres Wort)

Dürfen wir inmitten der gegenwärtigen Finsternis damit rechnen, daß unser Vater noch einmal eine große Gnade der Evangelisierung schenken wird – in einer Zeit, in der die ehemals stark vom christlichen Glauben geprägten Länder in eine Art »globale Gottvergessenheit« geraten sind und manchmal gar ins Neuheidentum verfallen? Weiterlesen

Die Enthauptung Johannes des Täufers

Mk 6,14-29

In jener Zeit hörte der König Herodes von Jesus; denn sein Name war bekannt geworden, und man sagte: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche Kräfte in ihm. Andere sagten: Er ist Elija. Wieder andere: Er ist ein Prophet, wie einer von den alten Propheten. Als aber Herodes von ihm hörte, sagte er: Johannes, den ich enthaupten ließ, ist auferstanden. Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Weiterlesen

Themen des geistlichen Lebens – »DAS HERZENSGEBET« Teil III 

Wer sich längere Zeit auf das Herzensgebet eingelassen hat und es regelmäßig übt, wird die beglückende Erfahrung machen können, daß es im Herzen gegenwärtig bleibt. Es ist dann leicht, sich in diese innere Kammer zurückzuziehen, die sich durch das Gebet bildet, wenn uns der Außenlärm stört und wir der Gefahr der Zerstreuung ausgesetzt sind. Aber auch wenn die Außenwelt nicht so laut ist, zieht man sich gerne in diese innere Kammer zurück, um dort mit dem Herrn zu verweilen. Es wird mit der Zeit zur Selbstverständlichkeit. Allerdings gilt es, dem Zug der Gnade zu folgen und das Gebet im Inneren zu pflegen. Dann wird es zu einer guten geistigen Gewohnheit, in dem Sinne, daß wir gerne ins Gebet einkehren und im Herrn zu Hause sind. Weiterlesen