Judas hat seinen Verrat vollendet und Jesus wird gefangengenommen. Das geschieht, nachdem der Herr in Gethsemane das Leiden aus der Hand des Vaters entgegengenommen und zu all dem, was nun vor ihm liegt, sein Ja gesprochen hat.
Ein Ja, das durch Angst und Todesschmerz hindurchging. Ein Ja, nachdem er seinen Vater zuvor gebeten hatte, dieser Kelch möge doch an ihm vorübergehen (vgl. Mt 26,39-44). Ein Ja der ganzen Hingabe an den Vater. Ein Ja aus Liebe zu uns Menschen.
Jetzt überläßt er sich ganz dem Leiden, das er für unsere Erlösung trägt. Er setzt sich all der Verspottung und Erniedrigung, all der Herzlosigkeit, all den Beleidigungen aus, denen er nun begegnet. Der ganze Hass der Finsternis breitet sich über ihm aus, die schreckliche Dunkelheit der Sünde mit ihrer furchtbaren Gottesferne.
