DAS LICHT DER WELT

“Ich bin das Licht der Welt.”  (Joh 8,12)

Kaum gibt es ein schöneres Wort, lieber Vater, das Du uns durch Deinen Sohn schenkst. Wir alle sehnen uns doch nach dem Licht! Schon das natürliche Licht ist uns eine Freude und das übernatürliche Licht, das alles erleuchtet, noch viel mehr.

Warum nur gehen so viele Menschen an diesem Licht vorüber? Lieben sie tatsächlich die Finsternis mehr als das Licht, wie es die Schrift bezeugt: “Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse” (Joh 3,19)?

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32. Tag: »Das Licht der Welt«      

 

Im heutigen Evangelium (Joh 8,12–20) spricht Jesus zur Volksmenge der Juden Worte, die für alle Zeit gelten: “Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wandert nicht in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.(V. 12)

Es sind Worte, die aufgenommen werden wollen; Worte, die erleuchten und uns mit dem Licht verbinden, das Jesus selbst ist. Jesus mutet den Hörenden dieses Wort zu, auch wenn sie noch nicht alles verstehen konnten. Schwierig wurde es mit den Pharisäern.

Sie stoßen sich am Anspruch, der ihnen aus den Worten Jesu entgegenkommt und der sie zur Erkenntnis seiner Person führen soll, damit sich ihnen der Weg zur Wahrheit öffnet und sie ihn als den Messias erkennen. Wenn man Jesus als den Messias erkennt, öffnet sich auch die Tür zu einer tieferen Erkenntnis Gottes, des himmlischen Vaters, der ihn gesandt hat. Geht man diesen Weg der Erkenntnis, dann kann das Licht des Heiligen Geistes immer mehr offenbaren, die Gotteserkenntnis wird genauer und umfassender und die Liebe zu Gott wächst.

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