GEISTLICHE WACHSAMKEIT  

“Laß mich dich immer wach vorfinden, damit ich immer mit dir rechnen und auf dich zählen kann! (Inneres Wort)

»Wachsamkeit« ist ein Schlüsselbegriff für unser geistliches Leben. Sie gilt für sehr viele Bereiche und wird in der Heiligen Schrift unzählige Male thematisiert. Die ganz große und übergeordnete Perspektive für die Wachsamkeit ist die Wiederkunft des Herrn am Ende der Zeiten, auf die wir zuleben, was jedoch von uns Christen oft gar nicht wirklich realisiert wird. Dennoch ist diese Perspektive entscheidend für die Haltung, mit der wir unsere Aufgaben in der Welt angehen.

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30. Tag:  »Der Heilige Joseph und die Sendung des Mannes«

Anläßlich des Hochfestes des heiligen Joseph wollen wir heute im Rahmen unseres Weges durch die Fastenzeit ein wenig über den nachdenken, der von Gott erwählt wurde, der Pflegevater unseres Herrn Jesus Christus zu sein.                         

Mt 1,16.18–21.24a

Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus, der Messias, genannt wird. Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammen-gekommen waren, zeigte sich, daß sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloß, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Weiterlesen