Wie sehr, lieber Vater, nimmst Du durch die Vergebung in Deinem Sohn, Lasten von den Schultern der Völker oder auch von jedem einzelnen Menschen, wenn er nur zu Dir kommt!
Wie schwer beladen sind manche Menschen! Sie können sich kaum frei bewegen. Wie tief dringt unvergebene Schuld in das Sein des Menschen ein und beugt ihn, ja will ihn für immer versklaven! Selbst wenn er es nicht merkt oder es nicht wahrhaben will, ist dennoch sein Blick nicht mehr frei. Er verbirgt sich vor Dir, wie die ersten Menschen sich vor Dir verbargen, nachdem sie gesündigt hatten (vgl. Gen 3,8).
