Heute begegnen wir auf unserem Fastenpfad einem flehentlichen Gebet Daniels. Er weiß sehr wohl, warum Jerusalem in große Not geraten ist.
Dan 9,15-19
Wir haben gesündigt, haben Unrecht getan, o Herr! gegen alle deine Satzungen; gib doch, daß Dein Zorn und Dein Grimm von Deiner Stadt Jerusalem und Deinem heiligen Berge abgewendet werde; denn um unserer Sünden willen und um der Verschuldungen unserer Väter willen ist Jerusalem und dein Volk zum Spott geworden allen, die um uns her wohnen. So erhöre nun, unser Gott! das Gebet deines Dieners und sein Flehen und zeige Dein Angesicht um deiner selbst willen über deinem Heiligtum, das verwüstet liegt. Neige, mein Gott, Dein Ohr und höre! Öffne Deine Augen und schaue die Verwüstung und die Stadt, über welche Dein Name angerufen ist, denn nicht auf unsere Gerechtigkeit vertrauend, bringen wir vor deinem Angesicht unser Flehen dar, sondern auf deine großen Erbarmungen bauend. Erhöre, Herr! Sei gnädig, Herr! Merke auf und handle! Säume nicht um Deiner selbst willen, mein Gott! Denn über die Stadt und Dein Volk ist Dein Name angerufen. Weiterlesen
