In der Schule der Wüstenväter: Teil II – DAS REDEN

Der heutige Text ist eine Fortsetzung des Themas vom gestrigen Gedenktag des heiligen Wüstenvaters Antonius. Hören wir noch einmal das Wort des Wüstenvaters, das den Kampf beschreibt, zu dem wir als Christen gerufen sind.

“Wer in der Wüste sitzt und die Herzensruhe pflegt, wird drei Kämpfen entrissen: dem Hören, dem Reden, dem Sehen. Er hat nur noch einen Kampf zu führen: den gegen die Unreinheit.”

Nachdem wir gestern über das Hören nachgedacht haben, betrachten wir heute den Kampf mit dem Reden.

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DIE SIEGHAFTE LIEBE

“Verzage nicht, wenn andere dich ablehnen oder gar hassen. Bleibe du in der Liebe, wie ich es immer gewesen bin. Dann wirst du sie vielleicht gewinnen.” (Inneres Wort)

Gewiß ist es schwer zu ertragen, wenn andere Menschen uns ablehnen. Denn aus Liebe sind wir von unserem himmlischen Vater ins Leben gerufen, und auf die Liebe hin sind wir geschaffen. Auf diesem Weg der Liebe entfaltet sich unser Leben in wahrer Harmonie. In gewisser Weise stellen Ablehnung und Haß vonseiten der Menschen unsere Existenz quasi in Frage. Und das intensiviert sich noch, wenn es sich um Personen handelt, die uns nahestehen oder einmal nahestanden.

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