SICH NICHT BEIRREN LASSEN

“Mag der Sturm toben und der Himmel sich verfinstern wir lassen uns davon nicht beirren!” (Heiliger Papst Pius X.)

An diesen Worten des heiligen Papstes Pius X. können wir uns aufrichten. Gewiß will es unser Vater genauso, daß wir uns in allen Schwierigkeiten, ja in dramatischen Umständen und apokalyptischen Wehen, nicht vom Kurs abbringen lassen, den der Herr uns weist. Das ist nur möglich, wenn wir unseren Blick auf ihn richten, wenn unsere Seele in ihm verwurzelt ist und wir so von der Gnade Gottes getragen werden. Weiterlesen

Glaube und Werke

Jak 2,14-26

Meine Brüder, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen – was nützt das? So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat. Nun könnte einer sagen: Du hast Glauben und ich kann Werke vorweisen; zeig mir deinen Glauben ohne die Werke und ich zeige dir meinen Glauben aufgrund der Werke. Du glaubst: Es gibt nur den einen Gott. Damit hast du Recht; das glauben auch die Dämonen und sie zittern. Willst du also einsehen, du unvernünftiger Mensch, daß der Glaube ohne Werke nutzlos ist? Wurde unser Vater Abraham nicht aufgrund seiner Werke als gerecht anerkannt? Denn er hat seinen Sohn Isaak als Opfer auf den Altar gelegt.

Weiterlesen