ALLES KOMMT VON UNSEREM VATER

“Erblickt die Seele etwas Schönes und Liebliches, denke sie, wie schön und liebenswert und gut derjenige ist, der dies gemacht hat, und so lenke sie schnurstracks zu ihm, der alles erschuf. Hört sie eine süße Melodie oder sonst etwas, das sie begeistert, denke sie: Ach, wie überlieb wird die Stimme dessen sein, der dich einst rufen wird, aus dem jede Anmut und jeder Wohlklang der Stimme ausging”. (Heilige Mechthild von Magdeburg)

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ICH LASSE MICH LEICHT FINDEN

“Ich lasse mich leicht finden, denn ich bin ja schon da und in dir!” (Inneres Wort)

Die geistlichen Lehrer machen uns immer wieder darauf aufmerksam, daß wir Gott in unserem Inneren finden können. Und es ist wahr, denn der Herr selbst hat gesagt, daß er in uns Wohnung nimmt. “Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen.” (Joh 14,23)

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In der Schule der Wüstenväter: Teil IV – DER KAMPF UM DIE REINHEIT        

In den letzten drei Betrachtungen sind wir indirekt einem Rat des weisen Wüstenvaters Antonius gefolgt und haben über das Hören, Reden und Sehen nachgedacht. Dabei habe ich darauf hingewiesen, daß diese wichtigen Bereiche des menschlichen Lebens unter die Herrschaft Gottes gestellt und gegen vielfältige Angriffe verteidigt werden müssen.

“Wer in der Wüste sitzt und die Herzensruhe pflegt, wird drei Kämpfen entrissen: dem Hören, dem Reden und dem Sehen. Er hat nur noch einen Kampf zu führen: den gegen die Unreinheit.”

Jetzt bleibt uns also noch, den Kampf gegen die Unreinheit in den Blick zu nehmen – einer der schwersten Kämpfe des Menschen. Dabei geht es nicht nur um die körperliche Neigung zur Unreinheit, sondern auch um negative seelische Neigungen. Heute konzentrieren wir uns jedoch auf die leibliche Dimension.

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DEMUT IST WAHRHEIT

“Die Demut ist Wahrheit, sie versetzt uns in unseren wahrheitsgemäßen Zustand. Denn in der Tat: Was sind wir denn vor Gott?”  (Heilige Francesca Saverio Cabrini)

Demut ist Wahrheit und erweckt uns daher zur wahren Sicht unseres Lebens. Wie unsinnig ist doch der Stolz, der unseren klaren Blick eintrübt und uns auf Dauer blendet! Denken wir an den gefallenen Engel, der sich an seiner Schönheit berauschte und sich in seinem Wahn gegen unseren himmlischen Vater erhob.

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